3. Ortsratssitzung in Weddel

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Pünktlich 19.30 Uhr begrüßte Ortsbürgermeister Harald Koch die Anwesenden im Dorfgemeinschaftshaus Weddel und führte durch die Tagesordnung. Als zusätzlicher TOP wurde die Verurteilung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine aufgenommen, auch in Weddel ist die Bereitschaft vorhanden, Flüchtlinge aufzunehmen, Ansprechpartner dafür ist aber nicht der Ortsbürgermeister, sondern die Gemeinde Cremlingen. Dort kann man sich auch über aktuell benötigte Sachspenden erkundigen, momentan werden wohl Kinderbetten gebraucht.

Ein Anwohner beklagte sich über die Situation am Bahnhof Weddel: Schmierereien in der schlecht beleuchteten Unterführung, Notwendigkeit eines Spiegels, weil überlange Gelenkbusse in der Bushaltestelle die Sicht auf von rechts kommende Fahrzeuge versperren, was zu Unfällen führen könnte. Harald Koch wies darauf hin, dass demnächst ein Aufzug von der Bahn gebaut werden wird und dann auch die Unterführung von einem HBK-Studenten gestaltet werden soll, in Zusammenarbeit mit einem Fanbeauftragten der Braunschweiger Eintracht. Das Anbringen eines Spiegels wurde begrüßt, konnte aber nicht beschlossen werden, weil dies nicht in der Kompetenz des Ortsrats liegt.

Auch soll die Schallschutzwand  an der Bahnbrücke eine “bezahlbare” Gestaltung erhalten, immerhin vermittelt sie einen ersten Eindruck unseres Ortes, wenn man sich vom “Weddeler Berg” aus nähert.

Zentral am Dorfplatz soll zeitnah in einem der Sparkasse gehörenden Gebäude ein Defibrillator angebracht werden. “Ich werde gemeinsam mit meinem Freund Uwe Schäfer einen Platz finden, an dem vier Löcher gebohrt werden können”, versprach Harald Koch. Ob dies nun der ideale Platz ist, sei dahingestellt, aber es ist schon möglich, dass Bürger einen Herzstillstand erleiden, wenn sie ihren Kontostand abrufen.

Zur geplanten 800 Jahrfeier werde es demnächst in sämtlichen Medien einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen geben, die dann zunächst auf Machbarkeit geprüft werden.