4. Ortsratssitzung in Schandelah

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Schandelah, Poststraße, Aula der OGS Sandbachschule Pünktlich 19 Uhr eröffnete Frank Denecke in Vertretung des verhinderten Ortsbürgermeisters die Sitzung und bedankte sich  bei den zahlreich erschienenen Gästen.

Die waren wohl vorallem wegen der Tagesordnungspunkte 6 (Änderung des Flächennutzungsplanes, die Ortschaft Schandelah betreffend Beschluss der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange gemäss §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB) und 7 (Bebauungsplan Schandelah 25.0 “Im Ackern”, zgl. 3. Änderung des Bebauungsplans “Schandelah Nord-Ost” Beschluss der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Absatz 1 BauGB).

Nachdem Frau Weber-Schönian vom Fachbereich Bauordnung/Bauleitplanung der Gemeinde Cremlingen sehr ausführlich den Unterschied von Flächennutzungsplan und Bebauungsplan erläutert hatte (leider war die Beamer-Präsentation so klein, dass man nur in den vordersten Reihen alles lesen konnte), tauchte sehr schnell ein Streitpunkt auf: Wie groß muss die Sonderbaufläche für die Feuerwehr sein? Die Vorstellungen reichten von weniger als 2000 Quadratmetern bis zu mehr als der doppelten Fläche, denn sollte man bei einem Neubau nicht auch in Betracht ziehen, dass zusätzlich zum vorhandenen Fuhrpark in ein paar Jahren nicht noch ein weiteres Fahrzeug hinzukommen könnte?

Es wurde vom Ortsrat ein vorläufiger Kompromiss gefunden, der allerdings nicht die noch notwendige Abstimmung von Orts- und Gemeindefeuerwehr und Verwaltung vorwegnimmt.

Der Bebauungsplan “Im Ackern” soll am 28.6. im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine reine Infoveranstaltung, bei der noch keine Stellungnahmen entgegengenommen werden. Diese jedoch sollten zügig eingereicht werden, denn vom 25.7.-1.8. soll die offizielle Auslegung der Unterlagen stattfinden.

Während der abschließenden Bürgerfragestunde wurde klar, dass die Anwohner großen Wert darauf legen, dass der Ortsrat mitbestimmt, welche Gewerbetreibenden sich im neuen Mischgebeit ansiedeln dürfen.