Agrar- und Umweltpolitik an Fakten orientieren

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Veltheim.
Gemeinsam mit den Landwirten Alexander v. Veltheim und Christian Sell erörterten der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg und Samtgemeinde-Bürgermeisterkandidat Marco Kelb die aktuelle Lage in der Landwirtschaft und die Zukunftsängste, die in Betrieben und bei Betriebsnachfolgern um sich greifen. Von Veltheim und Sell machten die Sorgen der Familien deutlich – Preisdruck, Bürokratie, fachlich unbegründete Auflagen, Wettbewerbsverzerrungen, mangelnde Verlässlichkeit politischer Aussagen, Stimmungsmache und Anfeindungen gegen Familienmitglieder etc.
Frank Oesterhelweg: “Ich erwarte, dass Maßnahmen im Agrar- und Umweltbereich ganz klar an Fakten und der Praxis ausgerichtet werden und nicht an Halbwissen und Stimmungen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass einige Verantwortliche sich nur noch an Meinungsumfragen und Kampagnen orientieren und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse unter den Tisch fallen lassen – so löst man keine Probleme, sondern man schafft welche!”
Marco Kelb machte deutlich, wie wichtig die landwirtschaftlichen Betriebe mit vor- und nachgelagerten Bereichen für unseren Wirtschaftsstandort, aber auch für das Zusammenleben und die Kultur in den Dörfern seien. Die Kommunen, so der Sickter Bürgermeister, seien gut beraten, sich mit allen gesellschaftlichen Gruppen und eben auch den Landwirten eng abzustimmen, wenn es um die gedeihliche Entwicklung unserer Dörfer ginge.
Im Bild v. l. n. r. Christian Sell, Alexander v. Veltheim, Frank Oesterhelweg und Marco Kelb.