Arbeitskreis Verkehr in Destedt legt dem Ortsrat seine Ergebnisse vor

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Der Ortsrat Destedt informiert:

Vom Schlagloch über neue Verkehrsspiegel bis zum Tempo-Konzept – viele Ideen in einer konzentrierten Aktion

Ende April besichtigte der Arbeitskreis: Verkehr der Ortschaft Destedt wichtige Straßen und protokollierte die Schäden und die zukünftigen Maßnahmen. Dabei beteiligten sich neben den Ortsräten Petra Köhler, Uwe Feder und Andreas Hettwer auch die Bürger Willi Schüler, Christian Auschra-Rothe und Rüdiger Brandt. Bei dem Besichtigungstermin kamen noch weitere Anwohner dazu, die ihre Ideen einfließen ließen. Somit konnte dem Ortsrat auf der Mai-Sitzung schon eine Schadensliste zur Verfügung gestellt werden, die dann offiziell an die Gemeindeverwaltung weitergegeben wurde. Die AG- Verkehr und der Ortsrat hoffen nun auf eine zügige Bearbeitung der Aufgabenliste.
Auf der letzten Sitzung der AG-Verkehr legten deren Mitglieder eine Prioritätenliste fest, die der Ortsrat auf der Sommer-Sitzung begutachten und möglichst beschließen soll. Es wird in dieser Liste ein Kreisverkehr am DGH Schafstall gefordert, da der Hauptverkehr dort zusammenkommt und die Radarmessung auf der Hemkenroder Straße hohe Tempoverstöße feststellten. Das passt nicht zu dem wichtigen Schulweg, der schon mit Elternlotsen besetzt ist, weil er so gefährlich ist für die Schulkinder.
Auch die Schulstraße, der wichtigste Schulweg, wurde in den Blick genommen und zwei Alternativen dem Ortsrat zur Beschlussfassung vorgelegt: Spielstraße oder Einbahnstraße sind hier die erarbeiteten Vorschläge. Die Schüler und Verkehrsanfänger müssen sehr oft an den parkenden Autos auf die Straße ausweichen, auch wenn Autos oder der Bus sich entgegenkommen.
Der AG – Verkehr im Ortsrat Destedt war zudem wichtig, dass die Destedter Hauptstraße und in ihrer Verlängerung die Abbenroder Straße sicherer durchfahren werden kann. Die täglichen 880 Verkehrsteilnehmer, die diese Straße durchfahren, haben in weiten Teilen nur eine einspurige und kurvenreiche Fahrbahn zur Verfügung, weil die andere Fahrspur mit parkenden Autos besetzt ist. Die Konsequenz steht für alle AG-Teilnehmer fest: das Tempo muss reduziert werden auf Tempo 30. Alle Straßenanwohner freuen sich bestimmt, wenn das NAVI dem LKW- und Fernverkehr den Weg über die B1 – Ampel weist und die Zahl der täglichen 880 Autofahrer sich reduzieren lässt.
Zu den Ortseingängen in der Abbenroder und Schulenroder Straße wurden auch alternative Konzepte erarbeitet. In der einen Vorstellung soll wieder eine Verschwenkung eingebaut werden, wie an den anderen Ortseingängen. Der Platz dafür ist schon in Gemeindehand, so Uwe Feder. In der Alternative wird einfach die rechte Spur, die ins Dorf führt, zu 2/3 mit einem angekündigten Hindernis verbaut (wie in Mönchevalhberg und Klein Denkte), damit der einfließende Verkehr abgebremst wird. Zielverkehr und Landwirtschaftsmaschinen können jedoch diese Stelle problemlos passieren. Über einen Baum auf dieser Verkehrsnase (siehe Markierung auf dem Foto) würden sich die AG-Teilnehmer freuen und das Signal setzen: Hier muss ich langsamer fahren/ aufpassen auf mein schönes Auto.
Der Leiter der Verkehrs-AG, Andreas Hettwer, dankt allen Mitdenkenden im Arbeitskreis und den AnwohnerInnen für ihre fruchtbaren Ideen.
Im Herbst werden der Bürgermeister Diethelm Krause-Hotopp und der Leiter der AG-Verkehr, Andreas Hettwer auf der Verkehrsschau mit dem Landkreis diese Ideen vertreten, die dann vom Ortsrat ausgewählt und bekräftigt worden sind.

Text A. Hettwer
Bild : von rechts Christian Auschra-Rothe, Antonia Felchner, Andreas Hettwer, Rüdiger Brandt, Willi Schüler, Katrin Hahne, Uwe Feder