Auftaktveranstaltung Hochwasserschutz Schunter-Wabe in Lehre

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Auftakt für gebietsübergreifende Hochwasservorsorge

Lehre 24.06.19

Das Projekt umfasst die Einzugsgebiete der Schunter und Wabe, also aller Gewässer zwischen dem Elm und Braunschweig. Die Städte Königslutter, Wolfsburg, Braunschweig sowie die Gemeinden Nord-Elm, Lehre, Cremlingen und Sickte haben sich zu einer Hochwasserpartnerschaft zusammengeschlossen, um ein gemeinschaftliches Konzept für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu entwickeln. Dieses soll gebietsübergreifend allen Partnergemeinden und Anliegern gleichermaßen zu Gute kommen. Das Projekt soll helfen, künftige Hochwasserschäden zu verringern. Dazu werden alle Hochwasserrisiken und die möglichen Schutzvorkehrungen im Planungsraum untersucht und bewertet.

Für den Erfolg des Projektes setzt die Hochwasserpartnerschaft auf eine frühzeitige öffentliche Information und Beteiligung aller vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Von Beginn an wird ein enger fachlicher Austausch über die Projektziele, die Hochwasserrisiken und die Möglichkeiten der Vorsorge, im Einzugsgebiet, angestrebt. Zur Vorsorge zählen organisatorische Maßnahmen für die Informations- und Warndienste, die Gefahrenabwehr und den Katastrophenschutz ebenso wie Verhaltensempfehlungen für die Einwohner zur Abwendung von Hochwasserschäden. Darüber hinaus geht es um vorbereitende Planungen für technische Hochwasserschutzbauwerke und Rückhaltebecken.

Der Wasserverband Weddel-Lehre hat den Auftrag “Hochwasserschutz” übernommen

“Ausgangsbasis für eine im Dezember 2017 geschlossene Kooperations-Vereinbarung zum Hochwasserschutz ist die seit Jahrzehnten enge und gute Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden und Städte im Vorstand des Wasserverbandes Weddel-Lehre.
Aus dieser intensiven Zusammenarbeit beim WWL entsprang als erstes die Initiative zur Bildung einer ILE-Region.
Es folgte die Hochwasserschutz-Kooperation und die Beantragung von Fördermitteln für den Hochwasserschutz unter Federführung des WWL.
Zudem zeigte sich jüngst im Rahmen der erfolgreich durchgeführten Gewässerwoche 2019, wie gut die Region zusammenarbeitet und wie effektiv die verschiedenen Akteure miteinander agieren.” sagte uns Günter Eichenlaub (Verbandsvorsteher).

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