Autobahnpolizei nimmt flüchtigen Autodieb fest

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Neuer Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei.

BAB 2 / Helmstedt: 10.11.2022, 03.45 Uhr

Der Fahrer fuhr mit einem entwendeten Wagen auf der Autobahn und missachtete die Haltezeichen der Polizei. Er hatte keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In den frühen Morgenstunden befuhr ein 39-Jähriger mit einem Audi Q7 die A 2 in Richtung Berlin. Beamte der Autobahnpolizei überprüften das Kennzeichen und stellten fest, dass das angebrachte Kennzeichen nicht mit dem Fahrzeugtyp übereinstimmte. Sie entschlossen sich zu einer Kontrolle des Fahrzeugs, die in Höhe der Anschlussstelle Rennau durchgeführt werden sollte.

Der Fahrer des Wagens folgte den Streifenwagen zunächst bis zum Kontrollort an der Kreisstraße 14, überfuhr dann aber plötzlich eine Verkehrsinsel und flüchtete in Richtung Süpplingburg. Hierbei erreichte der Fahrer eine Geschwindigkeit von rund 150 Stundenkilometern.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

In einer scharfen Linkskurve verlor der Fahrzeugführer auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Nachdem er einen Straßengraben durchfahren hatte, kam er auf einem Feld zum Stehen.

Durch den Unfall wurde der 39-jährige Fahrer leicht verletzt und durch den hinzugezogenen Rettungsdienst und in Begleitung der Polizei ins Krankenhaus gebracht.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Audi Q7 kurz zuvor in Haste, Landkreis Schaumburg, entwendet wurde. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Da der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Im Zusammenwirken mehrerer Polizeidienststellen ermitteln die Beamten nun wegen bandenmäßigem Kfz-Diebstahl, illegalem Kraftfahrzeugrennen, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs