Baulandentwicklung in der Gemeinde Cremlingen

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Regelmäßig wird in der Gemeinde Cremlingen über die Baulandentwicklung diskutiert, da Bauland in der Gemeinde stark nachgefragt ist.

Der Grundsatzbeschluss des Rates aus 2008 hat weiter Bestand. Dieser sieht vor, dass insbesondere Innenentwicklung realisiert werden soll – Außenentwicklung erfolgt nur in Form von kleineren Ortsabrundungen. Zunächst sollten Ortschaften mit guter Infrastruktur (Cremlingen, Schandelah, Weddel) entwickelt werden. Seit 2013 ist dies auch für die anderen Ortschaften in der Gemeinde möglich.

Zusätzlich setzt die Raumordnung des Regionalverbands Großraum Braunschweig einen gewissen Rahmen für die Baulandausweisung. So ist z. B. in den kleineren Ortschaften lediglich Eigenentwicklung zulässig.

Die Verwaltung hat nach umfangreichen Prüfungen feststellen müssen, dass gerade in den großen Ortschaften durch Verkehrswege (z. B. A39, Weddeler Schleife) und Schutzgebiete nur noch eine eingeschränkte Entwicklung möglich ist. Deshalb wird ein Siedlungsentwicklungskonzept mit dem Ziel aufgestellt, unter Beachtung des Ratsbeschlusses auch eine moderate Entwicklung in den übrigen Ortschaften zu ermöglichen.

Es steht außer Frage, dass die Baulandentwicklung auch in der gesamten Gemeinde möglich sein sollte. Viele Einwohnerinnen und Einwohner möchten gerne auch in Zukunft in ihren Heimatorten leben, dort wohnen und Eigentum schaffen“, erklärt Bürgermeister Detlef Kaatz. „Insbesondere in den Ortschaften Schulenrode und Destedt sind wir schon gut vorangekommen. Flächen – ca. 58.000 m² in Destedt und ca. 19.000 m² in Schulenrode – stehen zur Verfügung, sodass in Destedt ca. 50 und in Schulenrode ca. 25 – 30 Bauplätze entstehen können.“, so Kaatz weiter.

Zukünftig könnte eine Entwicklungsachse zwischen den Ortschaften Cremlingen, Schulenrode und Destedt entstehen, die sich positiv auf etwaige Ausweisungen in Schulenrode auswirken kann. Weitere Entwicklungen in den Ortschaften Klein Schöppenstedt, Hordorf, Gardessen und Weddel wurden von den Ortsräten zur Umsetzung vorgeschlagen.

Bildunterschrift:

Schulenrodes Ortsbürgermeister Helmut Wolk und sein Stellvertreter Axel Schultz machten sich gemeinsam mit Bürgermeister Detlef Kaatz ein Bild vor Ort. Auf der Fläche im Hintergrund könnten die neuen Bauplätze in Schulenrode entstehen.