Bericht über Ortsgespräch

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Ein Beitrag von Hansi Kassel

WEDDEL

AUS für das ORTSGESPRÄCH WEDDELu. SCHAPEN.

Weddeler Zeitung 1972 bis 2022

Mit großem Bedauern müssen die Bürgerinnen und Bürger aus Schapen und Weddel erfahren, dass ihre liebgewonnene monatliche Information über das Geschehen in den Ortschaften letztmalig im Dezember 2022 erscheint. Es ist bedauerlich, aber offensichtlich der Zeit geschuldet, dass die Einnahmen nicht mehr die Produktionskosten decken, was leider das „Aus“ dieser Ortszeitung bedeutet.

Im Jahr 1972 entstand die kostenlose Monatszeitschrift „Wir aus Weddel und Schapen“. Bei Karl-Heinz Töpke liefen alle Fäden zusammen.

Die Kirchengemeinde, der Orts- und Bezirksrat wie auch die Vereine beider Ortschaften beteiligten sich maßgebend am Umfang und der Gestaltung der „Wir…“. Ende der Achtziger Jahre entwickelten Töpke und Nobert Toske als Redakteur ein neues Format namens „OrtsGESPRÄCH – Monatszeitschrift für Schapen + Weddel“. Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1989. Fünf Jahre später verstarb Norbert Toske durch einen tragischen Unfall. Eginhard Höhne setzte seine Arbeit mit neuen Akzenten fort. Töpke und Höhne teilten sich die anfallenden Arbeiten. Anzeigen, Layout, Druck und Vertrieb oblagen Karl-Heinz Töpke, während sich E. Höhne um alle Redaktionsarbeiten kümmerte. Und so lief das mit beiden reibungslos bis heute.

Nun, zum Ende 2022 wird es kein OrtsGESPRÄCH für Schapen und Weddel mehr geben. Schade! Wer unterrichtet uns nun über das Geschehen in den Ortschaften?

Wir Weddeler und Schapener Einwohnerinnen und Einwohner danken jedenfalls den beiden Herausgebern Karl-Heinz Töpke und Eginhard Höhne für ihren jahrelangen Einsatz und der vielen Arbeit zu unserem Wohle.

Hans-Jürgen Kassel