Blutspende in Zeiten des Coronavirus

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Blutspenden in 38162 bis zum 19.03.2021

Pressemeldung DRK

Fr 12.03.2021  Blutspende

Cremlingen 38162 – Weddel
Schule
Wanneweg 5
15:30 – 19:00 Uhr

Fr 19.03.2021 Blutspende

Cremlingen 38162
Event-Center Cremlingen
Im Moorbusche 101
16:00 – 19:30 Uhr
29.01.2021Markus Baulke

Die Blutspendetermine sind von den aktuellen Beschränkungen nicht betroffen. Alle Spendetermine unterliegen einem strengen Sicherheitskonzept. Es besteht kein größeres Risiko.

Kann ich jetzt noch Blut spenden?

Blutspenden werden trotz Coronavirus und den daraus resultierenden erneuten Kontaktbeschränkungen weiter dringend benötigt. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die Patienten z.B. während einer Chemotherapie angewiesen sein können, sind nur wenige Tage haltbar. Aus diesem Grund ist die laufende Blutspende für die Versorgung der Bevölkerung so wichtig.

Grundsätzlich gilt wie immer: Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund und fit dafür fühlen. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Menschen mit grippalen oder Erkältungs-​​Symptomen, bitten wir nicht zur Blutspende zu erscheinen.

Kann ich nach einer Corona Schutzimpfung Blut spenden?

Ja. Auf  Basis des aktuellen Wissenstandes ist nach einer Impfung mit den derzeitig zugelassenen SARS-​CoV-2-Impfstoffen keine Wartezeit erforderlich. Eine Blutspende ist bereits am nächsten Tag wieder möglich.

Welche Sicherheitsmaßnahmen trifft der Blutspendedienst?

Aktuell haben wir folgende Vorkehrungen zur Sicherheit von Blutspendern und Helfern auf allen Blutspendeterminen getroffen:

  • Am Eingang stehen Desinfektionsstationen für die Hände bereit.
  • Schon beim Betreten des Blutspendelokals wird die Temperatur jedes Blutspenders gemessen.
  • Alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, sowie alle Spenderinnen und Spender tragen einen Mund-Nasen-Schutz
  • Es wird zu jeder Zeit auf einen sicheren Abstand geachtet.
  • Auch die Spendeliegen werden mit Sicherheitsabstand aufgebaut.
  • Warteschlangen sollen durch zusätzliches Personal und/oder Terminreservierungen vermieden werden.
  • Lunchpakete (anstelle des Büffets) tragen dazu bei, die Aufenthaltszeit der Spender auf dem Termin so gering wie möglich zu halten.

Um die höchste Sicherheit auf den Blutspendeterminen gewährleisten zu können, bitten wir außerdem Personen, die…

  • innerhalb der letzten vier Wochen mit dem Coronavirus infiziert oder daran erkrankt waren
  • In den letzten 2 Wochen Kontakt mit einer Corona-Virus-infizierten Person hatten und/oder unter Quarantäne stehen
  • innerhalb der letzten 4 Wochen grippeähnliche  Symptome wie Fieber, Husten oder andere Anzeichen einer Atemwegserkrankung hatten
  • innerhalb der letzten 2 Wochen aus einem ausländischen Risikogebiet wiedergekehrt sind

…den Blutspendetermin nicht zu besuchen.

Eine Übersicht aller internationaler Risikogebiete findest du hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Warum ist deine Blutspende gerade jetzt so wichtig?

Für unser Versorgungsgebiet beträgt der tägliche Bedarf bis zu 3.000 Blutspenden.
Viele Erkrankte erhalten ihr Leben lang Präparate, die aus Spenderblut gewonnen werden. Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen, die sich in einer Chemo-​​ oder Strahlentherapie befinden, auf die kontinuierliche Gabe von Blutpräparaten angewiesen, um die Nebenwirkungen dieser Therapien zu überstehen. Rund ein Fünftel aller benötigten Blutpräparate werden für Krebspatienten benötigt.

Sollten über einen Zeitraum von mehr als einer Woche nicht genügend Blutspenden eingehen, wäre die Patientenversorgung innerhalb kurzer Zeit nicht mehr abzusichern. Der Grund ist die kurze Haltbarkeit einiger Blutpräparate.

Aus einer Blutspende werden drei verschiedene Typen von Blutpräparaten gewonnen:

  • Ein Erythrozytenkonzentrat, das die roten Blutkörperchen enthält, kann maximal 49 Tage eingesetzt werden.
  • Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind nur vier Tage einsetzbar.
  • Nur Blutplasma ist länger lagerfähig, jedoch kann es auch hier schnell zu Engpässen kommen.

Denkbare Folgen wären die Verschiebung geplanter Operationen für einen längeren Zeitraum, sowie eine Gefährdung insbesondere von Krebspatienten während einer Chemo-​​ bzw. Strahlentherapie.