CDU-Informationsveranstaltung zur Prävention von Wohnungseinbrüchen

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Wolfenbüttel, Forsthaus, 8.8.2021, 15 Uhr

Die Sorgen und Nöte der Bürger ernstzunehmen, auch das gehört zum Wahlkampf. Wenn erst Tür oder Fenster aufgebrochen und Schubladen und Schränke aufgerissen sind, der Inhalt wahllos auf dem Fußboden verstreut liegt und sämtliche Wertgegenstände fehlen, dann ist es zu spät. Tagtäglich werden in Deutschland 250 bis 300 Wohnungen aufgebrochen und weil mit 18% die Aufklärungsquote sehr gering ist, ist hier Prävention besonders wichtig. Darauf wies Dr. Adrian Haack, Bürgermeisterkandidat der CDU von Wolfenbüttel, in seiner Einleitungsrede nachdrücklich hin.

Auch fühlen sich 75% der Betroffenen nach einem Einbruch zuhause unsicher, was sich bei vielen im Laufe der Zeit wieder legt, aber 30% haben diese Ängste dauerhaft und suchen sich eine neue Wohnung. Sie sind also nicht nur durch den Einbruch geschädigt, sondern müssen nun auch noch die Folgekosten eines Umzugs tragen.

Dass Vorbeugung möglich ist, bewies Herr Kavurgaci, der einen Schlüsseldienst im Stadtgebiet betreibt, im anschließenden Vortrag, den er mit einer kurzen Vorführung begann: In nicht einmal einer Minute hebelte er mit einem Schraubendreher, den er nur dreimal ansetzen musste, ein herkömmliches Fenster auf.

Dann zeigte und erläuterte er, wie man sich dagegen schützen kann. Ja, diese Schutzvorrichtungen kosten Geld, sind aber nicht unerschwinglich, es gibt aber auch ganz einfache Schutzmassnahmen, so sollte jeder Schließzylinder bündig mit der Tür abschließen und dass man auf Kipp stehende Fenster vor dem Verlassen der Wohnung schließt, sollte inzwischen selbstverständlich sein.