Danke zu sagen ist eine Selbstverständlichkeit

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Ein Bericht von Joachim Hinz

Gardessen am 18.10.19

Es ist nicht selbstverständlich, was die vielen Ehrenamtlichen in Gardessen und vielen anderen Gemeinen und Städten leisten, doch es ist auch nicht selbstverständlich dafür einmal DANKE zu sagen. Am Freitagabend aber hat Burkhard Wittberg zum zweiten Mal seit seiner Wahl zum Ortsbürgermeister von Gardessen vor drei Jahren Danke gesagt zu den über 80 Ehrenamtlichen, die seiner Einladung gefolgt sind.

Und es gibt viele, die aus Spaß an der Aufgabe zum Gemeinwohl aller in Gardessen aktiv sind. Da sind die Vereine mit ihren Vorständen, die Feuerwehr, die an 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr für die Sicherheit und Hilfe in vielen Lebenslagen sorgen. Da sind die vielen Gruppen, wie der Seniorenkreis, der Singkreis und die Dorfgemeinschaft, um nur einige zu nennen, die sich selbst organisieren und für eine kulturelle Vielfalt in dem Dorf stehen.

Aber da sind auch die vielen Helfer, die durch die Grünflächenpflege Gardessen noch schöner für alle machen. Und Burkhard Wittberg hat besonders sie in der Feierstunde erwähnt, weil sie die Pflege der öffentlichen Grünanlagen nicht in die Hände der Gemeinde legen, sondern stattdessen selbst Hand anlegen. Dafür werden dem Ortsrat jährlich über 1000 € in den Haushalt gespült, die Wittberg dann gern an solch einem Tag durch ein derartiges Danke-Schön-Fest zurückgeben möchte.

„Für mich war vom ersten Tag meiner Amtszeit klar, dass es sich gehört, allen ein herzliches Dankeschön zu sagen. Für alle Zeit und Mühen, die Ihr in den vergangenen Jahren aufgewendet habt, um zu helfen, wo Hilfe nötig war“, so Burhard Wittberg in seiner Eröffnungs- und Dankesrede. „Gleichzeitig ist mir bewusst, dass mit einem einfachen Dank nichts von dem wirklich gewürdigt wird, was Ihr alle tatsächlich geleistet habt. Gleichwohl geht es natürlich auch nicht, Eure ehrenamtlichen Arbeiten ohne Dank als selbstverständlich hinzunehmen. Denn selbstverständlich ist nichts von dem, was Ihr alle tut.“

Und selbstverständlich war auch das gelungene Fest am Freitagabend nicht.