Destedt bleibt Destedt, jawoll!

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Hinter dem “Jawoll” müssten mindestens drei Ausrufezeichen stehen, denn die Destedter lassen sich durch nichts unterkriegen, auch nicht durch Corona. Leider wurde ihnen vom Gesundheitsamt nur ein stehender Umzug genehmigt. “Normalerweise” stehen ja die Zuschauer am Straßenrand und die Wagen fahren vorbei, aber das Gesundheitsamt spielte Viren verwirren und genehmigte nur einen “stehenden Umzug”, der dann auch am 13.02. vormittags an der Unterburg stattfand. Die Wagen hatten also feste Plätze und konnten ausgiebig bewundert werden, so dass die monatelange Vorbereitung bis ins Detail bewundert werden konnte (ja, es hat auch Vorteile).

Die Zuschauer mussten sich bewegen, natürlich im Freien und konnten beispielsweise auch die Darbietungen der Tanzgarden bewundern, die auch das ganze Jahr für diesen großen Auftritt trainieren.

Kamelle werfen? Fehlanzeige. Das wäre wohl vom Gesundheitsamt als Bewirtung angesehen worden. Dennoch war die Stimmung hervorragend, es wurde sogar zur Musik geschunkelt (natürlich nur jeder zweite, das ist unabhängig von Corona und sonst auch so im Norden, schließlich sind wir ja hier nicht im Rheinland).

Selbstverständlich war Corona Hauptthema bei der Wagengestaltung und eines wurde ganz schnell klar: Die Menschen können es kaum erwarten, endlich wieder feiern zu können.

Hans R. Witzkewitz