Destedt führt Geschichtslehrpfad weiter

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Ein kleines Fundament ausheben, zwei Stahlträger mit Beton darin verankern, eine vorher angefertigte Tafel anschrauben – fertig.

Ist aber doch nicht ganz so einfach. Erst muss der Ortsrat beschließen, die Arbeit seiner Vorgänger fortführen zu wollen. Hat er. Schon vorher recherchierte Ortsheimatpfleger Jörg-Eckehard Pogan und hielt den Lindenplatz für wichtig und geschichtsträchtig genug für die nächste Tafel des Geschichtslehrpfads. Dann wurde ein Sponsor gesucht und (wieder mal) mit der Landessparkasse Braunschweig gefunden.

Und endlich konnten am 28. April um 12.45 Uhr der Ortsheimatpfleger zusammen mit Sascha Flyholm vom Sponsor die neue Tafel enthüllen. Kurz darauf erfolgte die offizielle Scheckübergabe an Ortsbürgermeister Diethelm Krause Hotopp.

Tja, warum nun ist der Lindenplatz so wichtig für Destedt? Wird an dieser Stelle nicht verraten, aber ein wenig neugierig machen möchte ich schon: Auch ich dachte, das der Ortsname von “de Stätte” (also dem Platz, an dem der Galgen stand), herstammt und lag daneben. Also, wer es wissen möchte: Ab aufs Fahrrad, Motorrad, in den Bus oder ins Auto und Destedt besucht! Früher nannte man das Heimatkunde und es war sogar ein Schulfach!

Wie eigentlich wird der Ortsname korrekt ausgesprochen? Die Varianten reichen von “Deehstedt” bis zu “Dästätt”. Liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte?