Doch noch ein Sieg der Vernunft?

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Pressemitteilung: Cremlingen, 24.08.2020

Die Cremlinger GRÜNEN begrüßen die Ankündigung, dass CDU-Landwirtschaftsministerin
Otte-Kinast anscheinend bereit ist, auf die Ausweisung der Ölschiefergebiete bei
Schandelah und Hondelage als Vorbehaltsgebiete bzw. die Hochstufung zu Vorranggebieten
für Energierohstoffe zu verzichten.

Bekanntlich ist das Thema den Cremlinger GRÜNEN seit vielen Jahren ein Herzensanliegen
und sie haben es über die Kreisebene bis in den grünen Landesvorstand und die
Landtagsfraktion getragen. Im Gegensatz zur Landes-CDU haben die Niedersächsischen
GRÜNEN bereits Anfang Juni 2020 gefordert, „das Ölschiefergebiet vollständig aus dem
LROP zu entfernen, da diese Art der Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen völlig aus der
Zeit gefallen ist.“

Erst am 6. Januar hat die grüne Landtagsfraktion den Antrag 18/8267 mit dem Titel „Ölschiefer ist keine Zukunftsoption: Lagerstätten aus dem Raumordnungsprogramm nehmen, Abbau dauerhaft verhindern“ eingebracht mit den Forderungen: „1. die Festlegung der Ölschiefer-Lagerstätten als Vorrang- oder Vorbehaltsgebiet aus dem Landesraumordnungsprogramm zu entfernen und 2. im Landesraumordnungsprogramm festzuhalten, dass die Ölschiefer- Lagerstätten aus Gründen des Klimaschutzes als CO2-Speicheer dauerhaft in der Erde bleiben müssen und einen Abbau auch zukünftig klar auszuschließen“.

Wie ernst es Frau Otte-Kinast und der CDU-Fraktion mit ihrer Ankündigung ist, wird sich
daran festmachen lassen, wie die Abstimmung über den Antrag der GRÜNEN im Landtag
ausgeht.