Ein Bahnhof für Destedt

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Pressemeldung

Destedt. Das erfuhren wir u.a. auf der 11. von den Grünen organisierten, „historischen Wanderung“ am 14.8.22 mit dem Destedter Ortsheimatpfleger J.-E. Pogan: 1870 gab es schon mal den Plan, die Bahnlinie über Destedt in Höhe der Bundesstrasse 1 verlaufen zu lassen. Leider scheiterte das daran, dass die Familie v.Veltheim hierfür kein Land, sondern nur Wald verkaufen wollte…nicht auszudenken, was das für die Dorfentwicklung bedeutet hätte! Außerdem lernten die trotz der Hitze gut gelaunten 9 WanderInnen neue Wege um die Destedter Feldmark, das Cremlinger Horn und Gardessen kennen und machten eine Picknickpause am Hügelgrab. Herr Pogan konnte auch Neues aus alten Kirchenbüchern zur vermutlich letzten Hinrichtung in Destedt am 24. Mai 1740 berichten. Und wir erfuhren, wie die historisch korrekte Aussprache für unseren Dorfnamen ist: Nicht „Deh–schtett“, sondern „Dess-tett“.

Michael Marsel

Foto (Diethelm Krause-Hotopp): J.-E. Pogan (1. v.r.) führte in diesem Jahr durch die 11. von den Grünen organisierte, historische Wanderung