Erfolgreiche Mediation: Neustart für Wegwarte und WegArt

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Die ehemaligen Wegwarte-Pächter, der Verein WegArt sowie das Rittergut Lucklum erläuterten ihre neuen Konzepte

Lucklum, 19. Dezember 2019 – Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten die ehemaligen Pächter der Wegwarte, Christina und Wolfgang Goedeke, der Verein WegArt sowie das Rittergut Lucklum über die weiteren Planungen für den Ackerpferdestall sowie die Fortführung von  Wegwarten-Partys und Tanzveranstaltungen. 

„Wir sind sehr froh, dass Christina und Wolfgang Goedeke mit verschiedensten Veranstaltungen und unterstützt durch den neuen Verein WegArt dafür sorgen werden, dass Lucklum ein kultureller Anlaufpunkt bleibt“, erklärte Helmut Gockel, Geschäftsführer des Rittergutes. „Die Mediation war ein voller Erfolg. Jeder konnte seine Wünsche äußern und wir haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet, mit der alle sehr zufrieden sind.“

Wegwarte und WegArt im Ackerpferdestall

Das unterstrich auch Christina Goedeke. „Die Mediationsgespräche waren sehr erfolgreich. Wir haben ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und konnten gute Vereinbarungen für die Zukunft treffen. Gemeinsam möchten wir nun das über Jahre aufgebaute kulturelle Zentrum erhalten.“ Doris Pölig, die als Vertretung der Gäste der Wegwarte an der Mediation beteiligt war, ergänzte: „Wir konnten Missverständnisse ausräumen und uns nun auf einen gemeinsamen Weg zur Förderung der Kultur im Braunschweiger Land, speziell zwischen Elm und Asse, machen.“

Künftig wird es nun eine Zweiteilung geben: Über das Jahr verteilt werden das von Wolfgang Goedeke gegründete Unternehmen Wegwarte/ElmEvents Tanzpartys und der ebenfalls neu gegründete Kultur-Verein WegArt Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen in Lucklum und der Region organisieren und fördern. Im Sommerhalbjahr – von Mai bis Oktober – können Wegwarteund WegArt jeweils das letzte Wochenende im Monat für Veranstaltungen im Ackerpferdestall nutzen, im Winterhalbjahr – von November bis April – das zweite und letzte Wochenende.

In sichlich freundschftlicher Rund – das neue 3er Gesellschafterrunde

WegArt freut sich über neue Vereinsmitglieder

„Bei den Tanzpartys wird alles beim Alten bleiben“, erklärte Wolfgang Goedeke. „Wobei die neue Musik sicher bei den Partyformaten häufiger im Vordergrund stehen wird.“ Die ersten beiden Veranstaltungen (Schlucklum-Partys) starten übrigens schon am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag. Weitere Termine werden ab Januar auf der Homepage der Wegwarte bekannt gegeben. Auch der Vorstand des neu gegründeten Vereins WegArt, bestehend aus Christina und Wolfgang Goedeke, Doris Pölig, Volker Möll und Karsten Dormeier sowie Helmut Gockel und Gerd Vibrands als Beisitzer, freut sich auf den Start im neuen Jahr. „Wir möchten die musikalische Richtung und damit die Tradition der Wegwarte fortführen“, so Wolfang Goedeke. WegArt hofft jetzt unter anderem auf viele Musikbegeisterte, die mit ihrer Mitgliedschaft zum Gelingen beitragen. „Die Vereinsstruktur ermöglicht es uns im Idealfall, das Repertoire zu erweitern und das Kulturprogramm auf solide Beine stellen zu können – um zum Beispiel auch Künstler aus der Region oder musikalische Richtungen wie etwa Jazz unterstützen zu können.“

Foto (von links) Caroline Himmler, Helmut Gockel, Christina Goedecke, Doris Pölig, Wolfgang Goedecke und Cläre Lindenmaier

Ackerpferdestall: behutsame Renovierung

Cläre Lindenmaier, Leiterin der Gastronomie auf dem Rittergut, erläuterte im Anschluss das neue Konzept für den Ackerpferdestall. „Der Ackerpferdestall steht ab dem 25. Dezember für Veranstaltungen zur Verfügung – von Familienfeiern über Hochzeiten bis hin zu Firmenfeiern und anderen Events“, so Lindenmaier. Ansprechpartner und Organisator dafür ist das Rittergut, das sich auch um Getränke und den Service kümmern wird. „Das Essen wird vom Caterer der Wahl geliefert. Wir geben dafür natürlich gerne Empfehlungen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für das jeweilige Event.“ Das könne übrigens auch mal eine Ausstellung, eine Produktpräsentation oder ein Workshop sein, so die Gastronomie-Leiterin.

Die Räume des Ackerpferdestalls werden derzeit behutsam renoviert. „Der bisherige Charakter soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Wir möchten den Kontrast zwischen Tradition und Moderne aber noch ein wenig mehr herausarbeiten“, so Cläre Lindenmaier. Die Beleuchtung etwa wurde bereits erneuert. Künftig wird es runde Tische geben, aber auch Fotos, die das alte Lucklum zeigen, sowie schöne, historische Elemente vom Dachboden des Rittergutes. „An einem gastronomischen Konzept für den Ackerpferdestall arbeiten wir noch. Schon jetzt ist aber freitags von 17 bis 22 Uhr zunächst einmal das Hofcafé für Gäste geöffnet.“ Geschäftsführer Helmut Gockel betonte zum Abschluss: „Wir sind sehr gespannt auf die Entwicklung im kommenden Jahr und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Wegwarte und dem Verein WegArt.“

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