Erneuerung der Martin-Kirchhoff-Straße in Schandelah

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In der Ratssitzung der Gemeinde wurde heute beschlossen:

Abbenrode 26.02.19

Einstimmig wurde in der Ratssitzung folgendes beschlossen:

1.       Beschlussvorschlag:
Die Erneuerung der Martin-Kirchhoff-Straße in Schandelah im Jahr 2018 im dargestellten Umfang wird mit folgenden Teilmaßnahmen und Kosten (nur Gemeindeanteil) beschlossen:

  1. Erneuerung des Regenwasserkanals in Höhe von 104.066,- € und
  2. Erneuerung der Fahrbahn in Höhe von 126.000,- €.

2.       Der außerplanmäßigen Auszahlung aus dem Konto „Tiefbaumaßnahmen Martin-Kirchhoff-Straße Schandelah (5.4.1.10/0170.7872000)“ wird zugestimmt. Die Deckung erfolgt aus

  1. dem Konto „Zuweisungen Zweckverbände Straßenentwässerung (5.4.1.10/0056.7813000)“ in Höhe von 100.000,- € sowie
  2. dem Konto „Tiefbaumaßnahmen Sickter Straße Cremlingen (5.4.1.10/0163.7872000)“ in Höhe von 130.100,- €.

Begründung:

1.       Erneuerung des Regenwasserkanals der Martin-Kirchhoff-Straße

Es handelt sich um die Fortsetzung der Regenwasserkanalerneuerung des Jahres 2005 in Folge des Hochwasserereignisses vom Sommer 2002. Der Planung liegt eine hydraulische Untersuchung des Einzugsgebietes Schandelah-Ost zugrunde. Der hydraulisch unzureichende Altkanal mit Querschnitten von 200, 250 und 300 mm soll auf gesamter Straßenlänge (rd. 250 m) durch Regenwasserkanäle der Nennweiten DN 300 und 400 (ebenfalls aus Polypropyläen-Kunststoff PP) ersetzt werden.

Auch aus baulicher Sicht besteht Handlungsbedarf: Die Niederschlagswasserkanäle wurden bautechnisch überprüft. Das Ergebnis der bautechnischen Bewertung ist eine erhöhte Anzahl von Schäden, die auf das Alter der Kanäle und der verarbeiteten Materialien zurückzuführen sind. Reparaturmaßnahmen an den betroffenen Kanalabschnitten würden lt. WWL zu keinem wirtschaftlichen Ergebnis führen. Zusammen mit dem Niederschlagswasserkanal sollen der ebenfalls schadhafte Schmutzwasserkanal und die Trinkwasserleitung aus AZ-Rohren erneuert werden.

Der gemeindliche Kostenanteil am Regenwasserhauptkanal beträgt bei Gemeindestraßen 50 %. Die Erneuerung von 10 Straßenabläufen ist zu 100 % von der Gemeinde zu finanzieren. Nach der Straßenausbaubeitragssatzung sind Anliegerbeiträge i. H. v. 50 % zu erheben.

2.       Fahrbahnerneuerung

Weiter wird vorgeschlagen, die stark geschädigte, substanziell mangelhafte Fahrbahn im Zuge des Kanalbaus grundhaft zu erneuern. Kostenrelevant für die Gemeinde / Anlieger werden nur die Fahrbahnflächen außerhalb der Kanaltrasse (diese wird durch den WWL im Rahmen des Kanalbaus erneuert). Die Maßnahme unterliegt für die Anlieger ebenfalls der Straßenausbaubeitragspflicht, hier 40 % (Gemeindestraße mit starkem innerörtlichen Verkehr)

Im Zusammenhang mit einem Grunderwerb sind der Gemeinde Mittel für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ortschaft Schandelah zugeflossen. Vorgeschlagen werden drei erhöhte Teilpflasterungen als Geschwindigkeitsbremse. Einzelheiten können in den Beratungen festgelegt werden.

Die Gehwege wurden in den 1980er Jahren hergestellt und beitragsmäßig veranlagt. Obgleich altersbedingte Schäden vorhanden, sind diese nicht abgängig. Bei der Enge der Straße und der breiten Kanaltrasse ist aber davon auszugehen, dass ein Gehweg während der Bauphase als regelmäßige „Baustraße“ dient und durch die Beanspruchung zusätzlich geschädigt wird. Die Oberflächenwiederherstellung dieses Gehweges erfolgt zu Lasten des WWL, das gilt in gleichem Maße für die Wiederherstellung der kreuzenden Hausanschlüsse.

Eine Anliegerinformation vor Baubeginn ist vorgesehen.

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