Fortschreibung des Radverkehrskonzepts der Gemeinde Cremlingen

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Pressemeldung der Gemeine Cremlingen

Am 23.06.2021 hat das Auftaktgespräch zur Fortschreibung des Radverkehrskonzepts für die Gemeinde Cremlingen stattgefunden. Neben Bürgermeister Detlef Kaatz und den zuständigen Mitarbeiterinnen der Verwaltung, Frau Zimmermann (Klimaschutz) und Frau Weber-Schönian (Grün- und Landschaftspläne, Bauleitplanung), nahmen Herr Bischoff und Herr Reineking vom Verkehrsplanungsbüro shp Ingenieure aus Hannover teil und stellten die geplante Vorgehensweise vor.

Das aktuelle Radverkehrskonzept wurde bereits im Jahr 2010 fertiggestellt, die Fortschreibung und Erweiterung dann in 2019 beschlossen. Ziel ist es, die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern und auszubauen. Weiterhin wird von der Gemeinde Cremlingen die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune angestrebt.

Im Rahmen der Fortschreibung wird der Ist-Zustand der Radverkehrsinfrastruktur im Gemeindegebiet auf Basis einer ausführlichen Bestandsaufnahme festgestellt und dokumentiert. Das heißt, dass das Wegenetz befahren, der Bestand an Abstellanlagen geprüft und Wegweiser und weitere Begleitinfrastruktur erfasst werden. Neben Zielen und Quellen des Radverkehrs (Schulen, größere Arbeitgeber, Sport- und Freizeiteinrichtungen) werden außerdem die veränderten Rahmenbedingungen durch die steigende Nutzung von E-Bikes und der damit erhöhte Fahrradradius betrachtet. Ein besonderes Augenmerk wird außerdem auf den Anschlüssen in benachbarte Radnetze (z.B. nach Braunschweig) liegen.

www.radar-online.net

Eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit wird ebenfalls Teil des Prozesses sein. So kann bereits jetzt über die Plattform  über den Landkreis Wolfenbüttel z. B. Meldung über Mängel an Radwegen gemacht werden. Im Herbst wird ein öffentlicher Workshop stattfinden, in dem erste Zwischenergebnisse präsentiert und weitere Ergänzungen entgegengenommen werden. Weitere Information über den geplanten Workshop und zur Onlinebeteiligung werden zeitnah veröffentlicht.

Foto: v. l. Herr Bischoff und Herr Reineking vom Verkehrsplanungsbüro shp Ingenieure aus Hannover stellten Klimaschutzmanagerin Frau Zimmermann, Bürgermeister Kaatz und Verwaltungsmitarbeiterin Frau Weber-Schönian die geplante Vorgehensweise vor.