Gedenkfeier am ehemaligen Konzentrationslager Schandelah-Wohld

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Nachdem die Gedenkfeier in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Corona-Pandemie
abgesagt werden musste, konnte sie in diesem Jahr wieder stattfinden.
Am Samstag, den 30. April fanden sich knapp 80 Besucher an der Gedenkstätte ein, um den
Opfern des ehemaligen Konzentrationslagers Schandelah-Wohld zu gedenken.

Zunächst wurden auf dem Friedhof in Scheppau Kränze niedergelegt und Königslutters Bürgermeister Alexander Hoppe begrüßte die in diesem Jahr große Delegation aus Belgien um Marc
Kenens (Vizepräsident der Amicale Neuengamme Belgique).

Im Anschluss fand die eigentliche Gedenkfeier an der Gedenkstätte in Schandelah-Wohld statt. Hier wurden die Besucher von Cremlingens Bürgermeister Detlef Kaatz empfangen. In seiner Rede brachte er seine Freude über die entstandenen Freundschaften mit Belgiern und Franzosen zum Ausdruck. „Freunde sind wichtig, da Freundschaften Vertrauen schaffen. Und Vertrauen ist wichtig für ein gedeihliches Miteinander.“

Viele der Teilnehmer aus Belgien waren in diesem Jahr zum ersten Mal in der Gemeinde Cremlingen. Daher sahen sie sich im Anschluss gemeinsam die Orte des Gedenkens auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers an und konnten sich ein Bild von der Gedenkstättenarbeit machen.