Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz informiert über Feuerwehrhäuser

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Cremlingen 30.09.2022

Gemeinde Cremlingen: „Bau von Feuerwehrhäusern in Schandelah und Klein
Schöppenstedt genießt höchste Priorität“

In den letzten Wochen wurde von verschiedensten Seiten ein beschleunigter Bau von Feuerwehrhäusern in der Gemeinde Cremlingen angemahnt. Dabei wurden auch gut gemeinte Hinweise zu Verfahrensabläufen veröffentlicht.

„Da diese Berichterstattungen den Eindruck vermitteln, dass die Gemeindeverwaltung Cremlingen die Belange der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Cremlingen nicht ausreichend würdigt,“ erklärt Bürgermeister Detlef Kaatz, „sehe ich mich veranlasst, das Bild wieder gerade zu
rücken“. Seine Verwaltung arbeitet hoch professionell und effizient. Er versichert ausdrücklich,
dass die Belange der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Cremlingen höchste Priorität genießen.

Dieses wird insbesondere dadurch ersichtlich, dass die Punkte des Brandschutzbedarfsplanes
weitestgehend abgearbeitet wurden und nunmehr in sämtlichen Ortschaften der Gemeinde
Cremlingen Feuerwehrfahrzeuge mit Wassertank stehen. Der Brandschutz wurde dadurch weiter erhöht.

Auch die Sicherheit unserer Feuerwehrmitglieder wurde erhöht, indem für jeden Atemschutzgeräteträger eine moderne persönliche Schutzausrüstung beschafft wurde. Und auch das FUKGutachten trägt zur Sicherheit unserer Mitglieder der Einsatzabteilung bei. In diesem Gutachten wurden sicherheitsrelevante Mängel der letzten Jahrzehnte in den Bestandsgebäuden der Feuerwehr festgestellt. Die Verwaltung hat Mängel, die kurzfristig beseitigt werden konnten, behoben und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der Situation umgesetzt. Erste umfassende Baumaßnahmen, so der Erweiterungsbau am Feuerwehrhaus Hordorf und der Neubau in Hemkenrode, sind abgeschlossen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Ortslage Schandelah ein geeignetes Grundstück für
einen Neubau des Feuerwehrhauses zu finden, wurde eine potentielle Fläche am nördlichen
Ortsrand gefunden. „Sechs Flächeneigentümer mussten unter einen Hut gebracht werden. Das hat Zeit gekostet. Die Ankäufe konnten erst Ende 2021 abgeschlossen werden. Und auch die Diskussion über die Ansiedlung einer Spedition im geplanten Gewerbegebiet hat einen zeitlichen Verzug von gut einem dreiviertel Jahr verursacht. Da nunmehr die Gemeinde Cremlingen die benötigten Flächen gekauft hat, wird weiter konzentriert und mit Hochdruck am Bebauungsplanverfahren gearbeitet. Das Planverfahren ist sehr komplex und muss den gesetzlichen Regelungen entsprechen. Meine Verwaltung geht davon aus, dass die frühzeitige Planreife im Frühjahr spätestens aber Mitte 2023 erreicht sein wird.“

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Gemeinde nicht nur wegen der Feuerwehr ein besonders hohes Interesse daran hat, das Verfahren so schnell wie möglich abzuschließen, da in diesem Bereich auch ein Nahversorger, ein Kindergarten und ein Gewerbegebiet entstehen sollen. Auf dem Grundstück für das neue Feuerwehrhaus Schandelah soll auch eine Ausbildungsfläche für die Feuerwehren der Gemeinde Cremlingen entstehen.

Erst wenn die frühzeitige Planreife erreicht ist, kann mit der Herstellung der Baustraße und, parallel dazu, mit dem europaweiten Vergabeverfahren für die Planungsleistungen begonnen werden, um ein fachlich versiertes Planungsbüro zu finden. Die Baugenehmigungs- und Ausführungsplanungen sollen dann vom beauftragten Planungsbüro schnellstmöglich erarbeitet und
dem Gemeinderat Cremlingen vorgelegt werden. „Abschließend noch einmal wiederholt: Die
Verwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung.“

Ähnlich sieht es mit dem Feuerwehrhaus in Klein Schöppenstedt aus. Das benötigte Grundstück wurde kurz vor dem Sommer gekauft und erste planerische Schritte wurden eingeleitet. Das notwendige F-Planverfahren wird in ein laufendes Verfahren eingebettet und die Vergabe der Bebauungsplanung ist in Vorbereitung. „Also auch da wird mit Hochdruck dran gearbeitet.“, so der Bürgermeister.

Abschließend stellt Bürgermeister Kaatz klar, dass durch den möglichen Bau der Rettungswache und des Feuerwehrhauses in Cremlingen keine zeitlichen Verzögerungen eintreten werden. Die Gemeinde Cremlingen bedient sich externer Planungs- und Architekturbüros, so dass die Verwaltung mehrere Verfahren parallel begleiten kann. Da für das Grundstück, auf dem die Rettungswache und das Feuerwehrhaus errichtet werden sollen, bereits Baurecht besteht, kann hier unverzüglich mit der Planung des Gebäudes begonnen werden.

So wird schnellstmöglich die Verbesserung der Versorgungssicherheit mit Rettungsdienstleistungen für unsere Einwohnerinnen und Einwohner erreicht.

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