Gemeinsame Strategien sind gefragt!

0
189

Pressemitteilung

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske mit Gedanken zu Ostern

Frohe Osterfeiertage – bleiben Sie gesund, bleiben sie positiv!“, so begann vor einem Jahr meine kleiner Ostergruß. In den vergangenen 12 Monaten habe ich viele Menschen in der Gemeinde Cremlingen getroffen, die das sicher so unterschrieben haben, die mit Optimismus die Lage angenommen und das Beste draus gemacht haben.

Jetzt genau ein Jahr später höre ich vermehrt Stimmen laut werden, die die Lage nicht mehr so entspannt sehen. Viele Familien oder Alleinerziehende haben durchweg das Problem der Kinderbetreuung in Schulen und Kindergärten. Sportvereine können nur sehr eingeschränkt etwas für Ihre Mitglieder anbieten. Gastronomiebetriebe, Fitnessstudios, Einzelhändler und viele andere Bereiche sehnen sich nach einer Perspektive, die es ihnen erlaubt ihre Geschäfte wieder zu betreiben. Künstler und Künstlerinnen stehen im Augenblick vor dem Nichts. Das sind sicherlich nur einige Probleme, die die derzeitige Corona-Pandemie bei allen Menschen mit sich bringt.

Auch bei mir wird die Laune zunehmend schlechter und das viele Hin und Her der vergangenen Wochen trägt nicht wirklich zur Stimmungsverbesserung bei.

Wir brauchen eine gemeinsame Strategie, die es den Menschen ermöglichst sich impfen zu lassen. Die Hausärzte und Betriebsärzte müssen umgehend in das Impfkonzept eingebunden werden. Nur so wird die Impfkampagne die nötige Fahrt aufnehmen können. Voraussetzung ist hier natürlich, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

Wir benötigen Testzentren um flächendeckend mindestens einmal die Woche jeden Bürger und jede Bürgerin testen lassen zu können. Die Zentren müssen aber dort sein, wo die Menschen sie schnell und unproblematisch erreichen können. Für die Gemeinde Cremlingen kann das ein Zentrum in Wolfenbüttel aus meiner Sicht nicht sicherstellen. Hier müssen wir dringend eine Vor-Ort-Lösung realisieren.

Das Zusammenspiel zwischen Impfen und Testen wird in den kommenden Monaten elementar dafür sein, dass wir wieder Konzerte und Kulturveranstaltungen besuchen, mal einen Kaffee oder ein Eis in der Fußgängerzone genießen können. Jeder Mensch wird da seine eigenen Vorlieben haben, die er gern wieder wahrnehmen möchte. Ich persönlich würde mich über einen netten Restaurantbesuch mit Freunden oder einen Übungsdienst bei der Feuerwehr sehr freuen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht jetzt endlich angezeigt, dass im Bund, bei den Ländern, den Kreisen und Kommunen gemeinsam an einem Strang gezogen wird und wir gemeinsam die Wende hin zur Normalität schaffen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien trotz allem eine schöne Osterzeit. Machen sie das Beste aus der Situation. Vielleicht mit einem Spaziergang durch den Elm, die Herzogsberge oder vielen anderen schönen Stellen in der Gemeinde. Bleiben sie vor allem gesund und verlieren sie nicht die Zuversicht!

Denn drei Dinge helfen, die Mühseligkeit des Lebens zu ertragen, die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen“ – (Immanuel Kant)

Tobias Breske