Gewerbe in Schandelah – Jetzt ist der Dialog gefragt!

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Pressemeldung:

In den vergangenen Tagen sind vermehrt Menschen mit dem Thema der Speditionsansiedlung an mich herangetreten. Befürworter sowie auch Gegner der durch die Gemeinde geplanten Ansiedlung.

Fakt ist für mich, dass eine solche Ansiedlung nur im Dialog mit allen betroffenen Nachbarn und den politischen Gremien geschehen kann. Hierzu ist eine Einbindung Aller frühzeitig notwendig.

Ich selbst habe am 06. Juni 2020 an der Ortsratssitzung in Schandelah teilgenommen, in der die Spedition ihre Pläne der Öffentlichkeit dargestellt hat. Leider waren neben den Ortsratsmitglieder nur wenige Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft anwesend. Ich denke hier muss kurzfristig nochmals einem größeren Kreis die Möglichkeit gegeben werden, sich umfassend zu informieren!

Fakt ist allerdings auch, dass an diesem Abend die Ortsratsmitglieder ausnahmslos der Planung für den entsprechenden Bebauungsplan, nach dessen Vorstellung im Ortsrat zugestimmt haben. Damit wurde sicherlich bei dem anzusiedelnden Betrieb eine gewisse Erwartungshaltung geweckt. Das man in aktuellen Pressestatements einer Ortratsfraktionen plötzlich wieder gegen die Ansiedlung bzw. immer schon war, trägt sicherlich nicht zur Vertrauensbildung auf allen Seiten bei.

Bei der Spedition handelt es sich um eine Firma, die bereits einen Sitz in der Gemeinde Cremlingen hat und die sich weiter entwickeln will. Dafür benötigen sie entsprechende gewerbliche Flächen, über die die Gemeinde aktuelle nicht verfügt, diese aber entwickeln will. Die aktuelle Diskussion um die mögliche Ansiedlung zeigt aber einmal mehr, dass ein frühzeitiger Dialog unabdingbar ist. Darüber war sich auch die CDU/FDP Gruppe in ihrer letzten Fraktionssitzung einig.

Der derzeitige Stand der Planungen lässt da noch alle Möglichkeiten zu und diese sollten jetzt auch schnell genutzt werden um miteinander ins Gespräch zu kommen. Vielleicht tun sich dabei neue Ideen auf, die die Entwicklung des Betriebes und die berechtigten Belange der betroffenen Anwohner berücksichtigen. Da ist vieles vorstellbar, auch die Suche nach einer geeigneteren und konfliktfreieren Fläche innerhalb der Gemeinde.

Für mich bleibt darüber hinaus allerdings eines unumstößlich! Die gesamte Diskussion darf unter keinen Umständen zu einer weiteren Verzögerung bei den Planungen für das neue Feuerwehgerätehaus führen. Hier besteht seit Jahren eine Situation, die es nicht zulässt, dass die Feuerwehrkameraden weiterhin auf eine Verbesserung warten müssen. Hier gilt es jetzt Abhilfe zu schaffen!

Tobias Breske
Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Cremlingen