Herstellung der Verkehrsanlage und Erstellung eines Verkehrsgutachten „Im Moorbusche”

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Cremlingen – In letzter Zeit wurden vermehrt Fragen bezüglich des noch auszubauenden Teils der Straße „Im Moorbusche“ an die Verwaltung herangetragen. „Der Endausbau des östlichen Abschnitts der nördlichen kommunalen Entlastungsstraße „Im Moorbusche II“ beginnt noch im diesem Jahr“, teilt Bürgermeister Detlef Kaatz mit.

Es wurden bereits erste Sicherungsmaßnahmen ergriffen. So wurde z.B. das Ortsschild in Richtung Kreuzung versetzt, die Tempo-70-Zone in eine Tempo-50-Zone umgewandelt, ein Halteverbot eingerichtet und Poller zur Vermeidung von Falschparkern aufgestellt.

Der Ausbau soll ähnlich des bereits hergerichteten westlichen Abschnitts erfolgen. In diesem Zusammenhang sollen unter anderem die Binder- und die Deckschicht der Fahrbahn erneuert und die Einmündung des „Holzweges“ verbreitert werden. Auch Hochbordbegrenzungen der Fahrbahn (Bordsteine) sollen als Überfahrschutz, also zum Schutz der Seitenstreifen errichtet werden.

Weiterhin macht der Bürgermeister deutlich, dass im Bereich McDonalds/Fleischerei Meier eine Querungshilfe geplant ist. „In Folge des neuen Baugebiets „Holzweg II“, des Baus des Eventcenters und der geplanten KiTa „Im Moorbusche“ ist neben dem bisher dominierenden Radverkehr nun auch vermehrt der Fußgängerverkehr zu berücksichtigen.“ Aus diesem Grunde wird der kombinierte Geh- und Radweg auf 2,50 Meter verbreitert, bereits neu gebaute Abschnitte bleiben bestehen.
„Auch das Parkplatzproblem auf der Entlastungsstraße werden wir im Zuge des Ausbaus end-gültig regeln“ stellt Kaatz heraus. „Insbesondere im nördlichen Teil besteht ein erhöhter Bedarf an zusätzlichem öffentlichem Parkraum. Es ist geplant in diesem Bereich 44 PKW-Parkplätze und 2 LWK-Parkplätze anzulegen, die durch Pflanzinseln gegliedert werden.“

Ende des Jahres 2019 hat die Gemeinde Cremlingen ein Verkehrsgutachten in Auftrag gege-ben, welches im März 2020 vorliegen soll. „Die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere von älteren Menschen, ist der Gemeinde Cremlingen ein besonderes Bedürfnis.“, merkt Kaatz an. „Aufgrund der komplexen Situation auf der Straße „Im Moorbusche, auf der Fußgänger, Rad-fahrer, PKW- und LKW-Fahrer sowie ein hohes Verkehrsaufkommen aufeinandertreffen, muss das Ergebnis aus dem Gutachten abgewartet werden. Sobald uns dieses vorliegt, können von Gemeindeseite aus entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.“, führt Kaatz weiter aus.
In diesem Gutachten wird dann unter anderem auch auf die Thematik Querungshilfen und Krei-sel am Ortseingang eingegangen werden.

Gemeinde Cremlingen Pressemedung 06.03.2020