Himmelfahrt in Gardessen

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Nachdem coronabedingt in den letzten zwei Jahren in Gardessen keine Himmelfahrtswanderung mit Gottesdienst stattfinden konnte, war die Freude groß, dass man sich in diesem Jahr wieder zu dieser beliebten Veranstaltung ohne Einschränkungen treffen konnte.

Um 10 Uhr startete die 27. Wanderung an der St. Martin-Kirche. 45 Erwachsene und Jugendliche hatten sich hierzu eingefunden. Wie auch in den vergangenen Jahren hatte sich die Ortsheimatpflegerin Ingrid Furkert viel Unterhaltsames für den Weg einfallen lassen: so erhielt jeder Teilnehmer eine effektvolle Aufnahme des Kirchturms der St. Martin-Kirche, der vor 220 Jahren erbaut wurde. Außerdem hatte sie viele Informationen aus dem Zusammenleben und –arbeiten der Dörfer in dieser Gegend in früheren Zeiten zusammengestellt. Die Vorstellung, dass das gesamte Wohldgebiet im Mittelalter ein großer Eichenwald war, der für Bauvorhaben in der Stadt Braunschweig nach einem Brand weichen musste, versetzte die meisten der interessierten Zuhörer in Staunen. Die nicht benötigten Teile des Holzes wurden verbrannt und durch die Rückstände der Asche wurde das Gebiet gut gedüngt, so dass fruchtbares Weideland entstand. Dieses nutzten die umliegenden Dörfer zur Beweidung ihres Viehes und zu den daraus entstandenen Interessenkonflikten wusste Ingrid Furkert so manche Anekdote zu erzählen. Mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Gardessen „erlebten“ die Wanderer eine dieser Geschichten live und alle hatten daran viel Spaß….

Nach einer kurzen Rast ging es durch den Kirchwald zurück nach Gardessen zur St. Martin-Kirche. Dort hielt Pastor Stoischek vor der Opferei einen Gottesdienst in dessen Predigt es um die Spuren, die Jesus uns hinterlassen hat, ging. Für die Gemeindemitglieder war es schön, nach so langer Zeit einmal wieder bei einem Gottesdienst miteinander singen zu können. Musikalisch unterstützt wurde die Gemeinde dabei von Sigrid Karla-Sledzianowski – nicht wie gewohnt an der Orgel – sondern am Keyboard.

Im Anschluss lud der Kirchenvorstand die Gemeinde zu Suppe und Kaffee und Kuchen ein, um noch bei netten Gesprächen miteinander zu verweilen.

Durch eine missverständliche Pressemitteilung konnten einige aus Cremlingen angereiste Teilnehmer nicht bis zum Gottesdienst bleiben. Das bedauern die Veranstalter sehr. Insgesamt war die Freude bei allen groß, dass endlich wieder einmal eine „normale“ Kirchenveranstaltung in harmonischer Runde stattfinden konnte……

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