Hochwasserschutz in unserer Region

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Cremlinger Event Center, 19.10.2021

Der Wasserverband Weddel-Lehre lud zur Vorstellung eines Schutzkonzeptes, das im Rahmen der Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe erarbeitet wurde.

Was geschah bisher?

2019 Auftaktsveranstaltung, Verteilung von Fragebögen

2020 diverse Workshops

2021 Datenaufnahme und -sichtung, 70 Einzelmaßnahmen

Was ist geplant?

2022 Prioritätenliste der 70 Maßnahmen

2023 Niederregion Schunter, Beantragung von Fördermitteln

Die Vorgehensweise für jede Gefahrenstelle ist ähnlich: Nach einer Ortsbegehung wird ein technisches Konzept erarbeitet, dann wird ein Förderantrag unter Einhaltung der Anforderungen gestellt (HK 100, die 100 steht für 100 Jahre, was hoffentlich nicht die Bearbeitungszeit meint).

Es gibt eine Liste für den Objektschutz, in der die betroffenen Gebäude benannt werden.

Als Selbstvorsorge kann jeder Bürger zur Gemeinde gehen und sich erkundigen, mit welcher Wasserhöhe er an seinen Gebäuden rechnen muss. Möchte man vorbeugende Maßnahmen ergreifen und benötigt dazu einen Sachverständigen, dann sollte man sich bei seiner Versicherung erkundigen, ob diese die Kosten übernimmt. Allerdings werden für Privatpersonen keine Fördermittel zur Verfügung gestellt.

In der abschließenden Fragerunde stellte sich heraus, dass doch noch einige Punkte offen sind. Angespültes Fremdgut ist vor allem für Landwirte ein Riesenproblem, weil sie bis jetzt auf dem Schaden sitzen bleiben, aber einen Ausgleich fordern. Ein anwesender Landwirt: „Der Dreck von Fridays For Future liegt dann direkt in meinem Kuhstall!“