Jugendplätze werden Thema im Landkreis Wolfenbüttel

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Pressemeldung:

Kreis Wolfenbüttel. Im April 2021 hatten sich die Jungen Liberalen Wolfenbüttel mit dem Ziel die Schulhöfe weiterführenden Schulen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nach dem regulären Schulbetrieb zur Freizeitgestaltung zugänglich zu machen an den Landkreis Wolfenbüttel gewendet. Diese Anregung wurde in der letzten Sitzung vom Schul- und Jugendhilfeausschuss des Kreistages zur Kenntnis genommen. Nach Auskunft der Landkreisverwaltung Wolfenbüttel seien in einer Gesamtbetrachtung grundsätzlich nur einzelne Schulhöfe für eine Öffnung geeignet, aber nicht ohne weitere Maßnahmen, wie beispielsweise einem Schließdienst. Zu einer direkten Umsetzung ist es daher nicht gekommen.

Max Weitemeier, der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen erklärt nun:

Der Schulstandort Baddeckenstedt zeigt, dass eine Öffnung der Schulhöfe grundsätzlich geht und auch angenommen wird. Natürlich hätten wir uns daher die landkreisweite Öffnung der Schulhöfe gewünscht. Wir vertrauen aber darauf, dass auch nach der Kenntnisnahme die Verwaltung unsere Anregung noch weiter im Blick behalten wird und dazu weitere Überlegungen anstellt.“

Doch auch ohne das erhoffte Ergebnis sieht Weitemeier die Anregung als Erfolg. Das Thema stehe weiterhin auf der Tagesordnung, sodass die Verwaltung des Landkreises bis zur nächsten Ausschusssitzung landkreisweit ermittele, wie es um Aufenthalts- und Freizeitorte für Jugendliche stehe. Der Vorsitzender der Kreis-JuLis freue sich zudem darüber, dass nun gemeinsam an dem Ziel Jugendlichen ihren eigenen Raum in der Fläche zu geben, gearbeitet würde.

Der FDP-Kreistagsabgeordnete ergänzte, dass der Sachstand nur der erste Schritt auf einem längeren Weg sein könne, um angemessene Treffpunkte im ländlichen Raum für junge Menschen zu schaffen. Vorausschauend auf die Präsentation des Sachstands im Ausschuss merkte Weitemeier an: „Was nicht ausreichen wird, ist, dass in jedem dritten Dorf ein Acker mit Toren vorhanden ist. Wir müssen in der Überlegung bedenken, dass Jugendliche und Heranwachsende einerseits qualitativ geeignete Treffpunkte zur Freizeitgestaltung brauchen, aber andererseits auch soziale Treffpunkte bei denen diese zusammen Zeit verbringen können.“