Junge Malteser gehen ins Hospiz

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Freiwillige vom Malteser-Hausnotruf besuchen das Braunschweiger Hospiz

Braunschweig 02.04.19

Junge freiwillige Frauen und Männer leisten den Dienst am Mitbürger seit August 2018 und wuchsen in den letzten Monaten mit ihren Aufgaben. Im Malteser Hausnotruf gibt es Gespräche vom Notfall bis zum Fehlalarm, das ist der Alltag, den die jungen Menschen täglich im Dienst meistern. Da ist ein “DANKE” wirklich angemessen, denn man merkt, dass die Arbeit den Freiwilligen auch selbst Freude bereitet.

Doch es gibt auch den Moment, in dem ein Einsatz vor Ort beim Öffnen einer Wohnungstür des Patienten spannend bleibt. Was ist passiert – keine Antwort, ist da etwas Schlimmes passiert, oder ist nur die Fernsehzeitung mit dem Notruf auf den Boden gefallen?

Solche Dinge meistern die jungen Menschen täglich im Dienst, sie behüten gerne Mitmenschen, die ihrem Lebensende nahe sind, auch durch den Notruf, wenn sie in den eigenen Wänden leben möchten.

v.l.: Laura Struß, Ka Wing Phung, Paul Hock, Nico Drieling, Petra Gottsand, Sabine Schulz

Sessel: Henrik Ost, Tim- Jonas Jegerlehner

Doch was macht das Hospiz eigentlich?

“Das Leben ist endlich – versprochen! Von 100 Menschen sterben 100, das ist Fakt”, sagte Petra Gottsand, Leiterin des Hospiz in Braunschweig bei der Begrüßung. Daher schauen alle auch gerne weg, wenn die aller letzte Zeit des Lebens angebrochen ist. Im Hospiz verweilen die Menschen in Durchschnitt 22 Tage.

Die jungen Besucher informieren sich über die verschiedenen Gäste im Hospiz und lernen, was von den Mitarbeitern im Hospiz alles möglich gemacht wird, in dem die Meisten ehrenamtlich arbeiten. Gespannt hörten die jungen Malteser den Ausführungen von Petra Gottsand zu. Im Anschluß fand ein Rundgang durch das Hospiz statt, wo sich der eine oder andere Gast über die vielen jungen Menschen im Haus freute.

 

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