Katastrophenschutzstab informierte sich in der Infostelle Asse

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Pressenotiz Landkreis Wolfenbüttel

21.11.19

Der Höhenzug der Asse ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, aber bundeweit als Einlagerungsort für radioaktiven Müll bekannt. In 13 Einlagerungskammern lagern rund 126.000 Behälter. Über den Höhenzug, die Bergwerksgeschichte, die Einlagerung sowie die geplante Rückholung des radioaktiven Mülls haben sich neun Mitglieder des Katastrophenschutzstabes des Landkreises Wolfenbüttel informiert. Nach kurzer Station in der Infostelle Asse besichtigte die Gruppe das Bergwerk vor Ort.

 

In der Infostelle stellte eine Mitarbeiterin die geologische Geschichte des ehemaligen Salz-Bergwerks vor. Den weitaus größeren Teil nahm aber die Geschichte des Bergwerkes ein und hier vor allem die Geschichte der Einlagerung radioaktiver Abfälle. Vorgestellt wurden auch die Aufgaben und Kompetenzen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die auch die Schachtanlage Asse betreibt, sowie deren aktuelle Projekte.

 

Danach schlüpften die Teilnehmenden selbst in Bergmannskluft und fuhren nach einer Sicherheitseinweisung in die Schachtanlage ein. Zwei Mitarbeiterinnen zeigten Ihnen die Arbeit der BGE und der Bergleute vor Ort. Den Mitgliedern des Katastrophenschutzstabes wurden dabei die besonderen Herausforderungen für die BGE verdeutlicht.

 

Kontakt und Information

 

Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises, die ehrenamtlich im Katastrophenschutzstab mitarbeiten möchten, sind willkommen. Informationen dazu gibt Landkreis-Mitarbeiter Olaf Glaeske unter o.glaeske@lk-wf.de oder 05331 84 820.

 

 

BU: Die Mitglieder des Katastrophenschutzstabes kurz vor der Einfahrt in Schacht II der Schachtanlage Asse. Foto: Privat