Keine festen „Blitzer-“Standorte mehr – Geschwindigkeitskontrollen nach Bedarf

0
456

Pressenotiz Landkreis Wolfenbüttel

Mit dem Jahreswechsel gibt es eine Neuerung in der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung des Landkreises Wolfenbüttel. Die regelmäßigen Meldungen über die „Blitzer“-Standorte entfallen. Die Geschwindigkeitsüberwachungen durch die mobilen Kontrollautos finden ohne vorherige Ankündigung stichprobenartig statt.

„Wir kündigen die Geschwindigkeitsüberwachungen nicht mehr wöchentlich an, sind aber weiterhin im Einsatz. Die Einsätze werden aber in den kommenden Monaten flexibler gehandhabt. So können wir den Nachfragen aus den Gemeinden und kurzfristigen Anforderungen besser nachkommen“, erklärt Jürgen Fricke, Leiter der Straßenverkehrsabteilung im Landkreis Wolfenbüttel.

Das neue Verfahren soll zunächst für die kommenden Monate gelten und dann überprüft werden. Dann wird auch geprüft, ob die wöchentlichen Ankündigungen wiedereingeführt werden.

„Wenn sich alle rücksichtsvoll verhalten und sich an den Geschwindigkeitsbegrenzungen orientieren dann ist viel gewonnen und alle haben etwas davon. Bitte fahren Sie vorsichtig und achten innerorts vor allem auf die 30er-Zonen vor Schulen und Kindergärgen, aber auch auf die Zebrastreifen“, so Fricke.

 

Hintergrund:

Eine der häufigsten Unfallursachen ist zu schnelles Autofahren. Daher führt die Straßenverkehrsabteilung im Landkreis Wolfenbüttel Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Diese Aufgabe ist in den „Richtlinien für die Überwachung des fließenden Straßenverkehrs für die Straßenverkehrsbehörden“ des Landes Niedersachsen geregelt. Ziel ist, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.