Krieg in der Ukraine kommt auch in der Cremlinger Politik an

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SPD-Fraktion sieht Handlungsbedarf bei Bildungseinrichtungen und Energie

Cremlingen. Der Krieg in der Ukraine ist derzeit allgegenwärtig. Erste aus ihrer Heimat vertriebene Menschen finden auch in der Gemeinde Cremlingen eine Zuflucht. Engagierte ehrenamtliche Helfer in den Ortschaften unterstützen in dieser schwierigen Situation und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung koordinieren die humanitäre Hilfe. Auf kommunalpolitischer Ebene werden zudem Überlegungen angestrengt, wie weiteren aus dieser Krise entstehenden negativen Folgen entgegengetreten werden kann. „Wir diskutieren gerade in den Gremien beispielsweise über die Erweiterung der KiTa Moorbusche oder auch der Sandbachschule in Schandelah und werden möglicherweise durch die aktuelle Entwicklung überholt. Die Verwaltung soll daher – bei aller Unsicherheit – prüfen, inwieweit die aktuellen Planungen noch haltbar sind oder angepasst werden müssen.“ so Dr. Peter Abramowski, Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Cremlingen. Einen weiteren Themenkomplex sehen die Sozialdemokraten im Bereich der Energie. „Der von uns eingeschlagene Weg zu mehr Klimaschutz, beispielsweise durch den Einsatz erneuerbarer Energien, wird durch die nun entstandene Situation mit extrem steigenden Energiekosten noch einmal zusätzlich Fahrt aufnehmen müssen. Wir haben hier schon einiges auf den Weg gebracht, werden aber auch hier nochmal nachschärfen.“

Foto (privat): Dr. Peter Abramowski