Kritik an Endlager-Suche / Wo entsteht ein Endlager für Atommüll?

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Quelle: Landeskirche Braunschweig

Bundesgesellschaft will über mögliche Orte für Atommüll informieren

Bei der Endlagersuche für Atommüll soll ein Zwischenbericht mögliche Standorte benennen. Foto: ekn

Wolfenbüttel/Peine. (epd) Bei der vor drei Jahren neu gestarteten Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll stehen Vorentscheidungen an. Am 28. September will die mit der Suche beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen ersten Zwischenbericht veröffentlichen. Darin wird sie vorschlagen, welche Gebiete in Deutschland aufgrund der geologischen Bedingungen weiter untersucht werden sollten.

Der Zwischenbericht wird eine Zahl im hohen zweistelligen Bereich an Regionen oder Standorten ausweisen, die weiter geprüft werden. Sie können in ganz Deutschland liegen. Voraussetzung für einen möglichen Standort ist, dass es dort Salzstöcke, Tonschichten oder Granitschichten gibt, die das unterirdische Endlager einschließen können. Die Nennung im Bericht bedeutet noch keine verbindliche Festlegung.

Pfarrer Andreas Riekeberg (Wolfenbüttel) engagiert sich unter anderem in der Bürgerinitiative zum Atommüll-Bergwerk Asse II und kritisiert mangelnde Transparenz der Verantwortlichen bei der Endlagersuche, wie er gegenüber dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn) deutlich macht.

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