Landkreis baut Brücke zwischen Börßum und Werlaburgdorf

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Presseinformation Landkreis Wolfenbüttel 22.09.20

 

Eine Brücke hilft nicht nur, von A nach B zu kommen, sondern steht auch als Symbol dafür, Menschen miteinander zu verbinden. Seit vielen Jahren wird über einen Neubau einer früheren Brücke zwischen Börßum und Werlaburgdorf gesprochen. Diese Verbindung wird seit vielen Jahren schmerzlich vermisst. Damit ist es bald vorbei, denn der Tiefbaubetrieb des Landkreises Wolfenbüttel macht den Brückenschlag über die Oker. Am Donnerstag, 17. September 2020, wurde symbolisch der Baubeginn gestartet. Landkreis, aber auch die Gemeinde Schladen-Werla und die Samtgemeinde Oderwald, sehen viele Chancen für den regionalen wie überregionalen Tourismus.

„Ich bin sicher, dass wir im kommenden Jahr viele neue Routenvorschläge für Wanderungen und Radtouren in den einschlägigen Apps finden. Der neue gestaltete Bahnhof in Börßum ist dabei wunderbar geeignet als Start- oder Endpunkt für Touren durch das schöne Okertal“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge zum Baubeginn. Die neue Brücke mache den Lückenschluss in der Streckenführung des Weser-Harz-Heide-Fernradweges, so Steinbrügge.

Der Meinung schlossen sich auch die Bürgermeister der Gemeinde Schladen Werla und der Samtgemeinde Oderwald, Andreas Memmert und Marc Lohmann, sowie Landtagsabgeordneter und Werlaburgdorfer Frank Oesterhelweg an.  „Das ist ein Projekt für die Zukunft. Als Stichworte nenne ich hier Mobilität und Tourismus“, so Oesterhelweg.

Innerhalb eine Radius von wenigen Kilometern sind die Werla-Pfalz, Oderwald, das historische Bahnhofsgebäude in Börßum sowie die Orte Schladen, Börßum und Werlaburgdorf zu finden. Der Bahnhof Börßum lade hier als Start- und Endpunkt vieler touristischer Touren ein.

 

Im Fokus: Langlebigkeit

 

Damit die neue Konstruktion besonders langlebig ist, wird sie aus Aluminium und Stahl gebaut. Die neue Brücke wird dabei stolze 85 Meter lang sein.  Wenn das Wetter es zulässt soll der Brückenschlag noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Zu Fuß oder mit dem Rad kann die Brücke dann genutzt werden. Ein drei Meter breites Lichtraumprofil bietet eine ausreichende Wegbreite auf der Brücke. Ein Winterdienst findet auf der Brücke nicht statt, aber eine Oberfläche aus profiliertem Aluminiumsorgt für einen festen tritt und verhindert ein leichtes Ausrutschen.

Jeweils 200 Meter vor und hinter der Brücke asphaltiert der Landkreis einen Radweg und baut einen Aufenthaltsplatz westlich der Brücke für die kleine Pause zwischendurch.

Der Landkreis Wolfenbüttel investiert rund 950.000 Euro. Darin enthalten sind Förderungen der Stiftung Zukunftsfonds Asse sowie des Amtes für Regionale Landesentwicklung in Höhe von jeweils 200.000 Euro.

 

„Pont de Cachan“

Außerdem gibt es eine weitere symbolische Brücke, die geschlagen wird: Landrätin Steinbrügge kündigte an, dass die neue Brücke nach der französischen Partnerstadt des Landkreises, Cachan, benannt werden wird. Die Stadt Cachan, südlich von Paris gelegen, ist seit 1986 offiziell Partnerstadt des Landkreises Wolfenbüttel.

BU: Der symbolische Baubeginn ist gemacht. Noch in diesem Jahr soll die neue Brücke stehen. Die Freude darüber ist groß bei (v.l.n.r.): Torsten Ruhe (Leiter Tiefbau Landkreis Wolfenbüttel), Landrätin Christiana Steinbrügge, Marc Lohmann (Bürgermeister Samtgemeinde Oderwald), Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg und Andreas Memmert (Bürgermeister Gemeinde Schladen-Werla).