Landwirtschaftsministerin setzt deren gemeinsamen Vorschlag um

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Pressemitteilung

Oesterhelweg und Löhr: Ackerbauzentrum ist wichtiges Signal

Landwirtschaftsministerin setzt deren gemeinsamen Vorschlag um

Braunschweig. “Die Gründung eines Ackerbauzentrums Niedersachsen hier im Braunschweiger Land ist ein wichtiges Signal sowohl für unsere Landwirtschaft als auch für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir freuen uns, dass die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast unseren diesbezüglichen Vorschlag, den wir ihr am 5. Juni 2019 in Schladen gemeinsam vorgestellt haben, nun auch umsetzen will”, so Landwirt Ulrich Löhr und Frank Oesterhelweg als Vorsitzender der regionalen CDU.

Niedersachsens Landvolkvizepräsident Ulrich Löhr: “Mit dem geplanten Zentrum in Warberg bekommt nun auch der Ackerbau in Niedersachsen endlich den hohen Stellenwert, der ihm als “Mutter alles landwirtschaftlichen Erzeugens” eigentlich zusteht.”

Und Frank Oesterhelweg ergänzt: “Der Ackerbau ist gerade in der Region Braunschweig landschaftsprägend und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, deswegen gehört das Zentrum auch hierher. Wir erhoffen uns wichtige Impulse für den Ackerbau selbst und für das gedeihliche Miteinander zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.”

Löhr und Oesterhelweg, die beide zu den Mitbegründern des Netzwerkes Ackerbau Niedersachsen (NAN) gehören, begrüßen außerdem ausdrücklich, dass dieses Netzwerk mit zahlreichen Partnern aus der Landwirtschaft sowie deren vor- und nachgelagerten Bereichen sowie Institutionen aus Fachverwaltung, Forschung und Wissenschaft nun die Federführung des Zentrums übernehmen soll.

Landtagsabgeordnete Veronika Koch, in deren Wahlkreis das Zentrum liegen wird: “Das Ackerbauzentrum hat auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt einen geeigneten Standort. Die Nähe zur Domäne Schickelsheim, in dem das Praxislabor Digitaler Ackerbau eingerichtet wurde, aber auch zu Forschungseinrichtungen in Braunschweig sowie zu anderen Kooperationspartnern bietet gute Rahmenbedingungen für die Ackerbau- und Grünlandstrategie von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.“

Und Christoph Plett aus Peine ergänzt: “Im Landkreis Peine betrifft die Diskussion um nitratsensible Gebiete (sog. Rote Gebiete) große Ackerflächen, insbesondere im Nordkreis. Ich bin mir sicher, dass die wissenschaftliche Arbeit im Ackerbauzentrum dazu beitragen kann, die Gebiete, die nitratsensibel sind, noch besser abzugrenzen von den Flächen, die nicht als nitratsensibel eingestuft sind. Diese Erkenntnisse in die Formulierung der Düngeverordnung einfließen zu lassen, wäre ein großer Gewinn.“

Der Braunschweiger Abgeordnete Oliver Schatta: “Die Stadt Braunschweig liegt inmitten einer stark landwirtschaftlich geprägten Region mit sehr ertragreichen Böden und ist beispielsweise auch Sitz der Nordzucker AG. Ein Austausch der Landwirtschaft mit der urbanen Bevölkerung Braunschweigs ist wichtig, Umwelt-, Wasser- und Naturschutz sind dabei essenzielle Faktoren. Die Ansiedlung des Ackerbauzentrums in unserer Region ist vor diesem Hintergrund ein starkes Signal.”

Im Bild (privat), v. l. n. r.: Ulrich Löhr und Frank Oesterhelweg freuen sich, dass ihre Idee zur Gründung eines niedersächsischen Ackerbauzentrums nun endlich umgesetzt wird.