Machbarkeitsstudie zum interkommunalen Gewerbegebiet A2/A39

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Pressemeldung CDU:

Bereits vor Jahren hat der Regionalverband den Flächenbedarf für Gewerbegebiete in der Region ermittelt. Bis 2035 brauchen allein die Großstädte Braunschweig und Wolfsburg bis zu 370 Hektar für neue Gewerbeansiedlungen oder Erweiterungsmöglichkeiten bestehender Betriebe. Gewerbeansiedlungen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Denn ohne eine wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeit droht die Gefahr, dass Betriebe in andere Regionen abwandern bzw. sich andere Standorte suchen und damit Arbeitsplätze und Kaufkraft verloren gehen.

Die Entwicklung eines Gewerbegebietes am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter (A2/A39) in interkommunaler Zusammenarbeit der Städte Braunschweig und Wolfsburg sowie der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel bietet für die gesamte Wirtschaftsregion eine große Chance und die Möglichkeit Planungsziele zu bündeln, dass muss uns bei der Auswertung der Studie leiten“, so Landratskandidat Uwe Schäfer.

Der Standort, für den nun eine Machbarkeitsstudie erstellt werden soll, ist nicht nur aus verkehrspolitischer Sicht ideal, denn er liegt auch in einer der stärksten Forschungsregionen Europas und im industriellen Herzen Niedersachsens. Er bietet für die Landkreise die Möglichkeit sich strukturell besser aufzustellen.

Der Start für die Untersuchungen des Gebietes wird durch die CDU/FDP Gruppe im Rat der Gemeinde Cremlingen ausdrücklich begrüßt. Die Gruppe reichte bereits am 01.02.2017 einen Antrag ein, der die prioritäre Entwicklung eines Gewerbegebietes an der Anschlussstelle A39 Scheppau und einen interkommunalen Ansatz beinhaltete.

Tobias Breske, Bürgermeisterkandidat der CDU für die kommende Kommunalwahl: „Die jetzt angestoßenen Untersuchungen der Flächen bietet aus meiner Sicht für Befürworter und Kritiker die Chance, sich in den demokratischen Prozess mit einzubringen und Bedenken und Anregungen vorzutragen. Diese gilt es dann in den weiteren Beratungen durch die Politik entsprechend zu werten.“

Der Bedarf an Gewerbegebieten in unserer Forschungs- und Industrieregion ist da und er beeinflusst die Entwicklung der gesamten Region. Das politische Ziel ist, unsere Gesellschaft CO2-neutral aufzustellen. Dazu braucht es jedoch Innovation und die zusätzliche Möglichkeit, zu den Transformationsprozessen in Industrie und Wirtschaft auch neue Unternehmen anzusiedeln, die dieses mit vorantreiben. Gerade darin besteht für die Gemeinde Cremlingen und den Landkreis Wolfenbüttel eine Chance, sich nachhaltig weiterzuentwickeln“, so Uwe Lagosky, CDU/FDP Gruppenvorsitzender im Rat der Gemeinde Cremlingen und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Wolfenbüttel.

Foto:

CDU Bürgermeisterkandidat Tobias Breske, CDU/FDP Gruppenvorsitzender Uwe Lagosky, Hermann Büsing, CDU Landratskandidat Uwe Schäfer