Malteser Braunschweig feierten ein Abschlussfest für ihre Mitarbeiter aus den Impf- und Testzentren

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Malteser-Pressestelle in der Diözese Hildesheim:

Einander verbunden bleiben!

Malteser Braunschweig feierten ein Abschlussfest mit ihren Mitarbeitern aus den Impf- und Testzentren

Braunschweig (mhd). 269 Tage lang haben die Braunschweiger Malteser geholfen, die Bevölkerung in Braunschweig und Helmstedt gegen das Coronavirus zu impfen und zu testen. Mit einem großen Abschlussfest bei ihrer Dienststelle am Samstag, 25. September, bedankte sich der Hilfsdienst nun bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Impf- und Testzentren und stellten ihnen zugleich die ganze Bandbreite der Malteser-Einsatzgebiete vor. Vielleicht bleibt der eine oder die andere dem Malteser-Ehrenamt erhalten.

Rund die Hälfte der 76 eingeladenen Mitarbeiter hatte die Einladung angenommen, sich einmal außerhalb des Dienstes bei den Maltesern zu treffen und bei bester Verpflegung durch die Fleischerei Neubauer die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Nicolai Hollander, Dienststellenleiter der Malteser Braunschweig und Koordinator der Malteser-Impfteams in Braunschweig und Helmstedt, warf bei seiner Eröffnungsrede einen Blick zurück und bekannte, er habe nie daran gedacht, dass die Corona-Pandemie so lange dauern werde. Als dann aber zum ersten Mal von „Impfzenten“ die Rede gewesen sei, habe er gewusst, dass ihn das betreffen werde.

So kam es auch und betroffen waren neben ihm in den vergangenen Monaten auch rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Hollander in kurzer Zeit für das Impfzentrum Braunschweig und 15 weitere, die er für Helmstedt einstellte. Hinzu kamen noch etwa zehn Mitarbeiter im Testzentrum Braunschweig. „Ihr habt durch Euren Einsatz viel gegeben und ich kann sagen, dass alle das auch mit Herzblut getan haben,“ lobte Hollander. Auch wenn er nach dem Schließen der Impfzentren leider niemanden weiterbeschäftigen könne, so hoffe er doch, viele von ihnen für einen ehrenamtlichen Dienst bei den Maltesern gewinnen zu können.

Eine Hoffnung, die bei manchen auf fruchtbaren Boden fiel. Kerstin Brückner etwa hat im Impfzentrum Braunschweig gearbeitet und dort mit den Maltesern gute Erfahrung gemacht. Als ausgebildete Krankenschwester könnte sich die 56-Jährige vorstellen, in Zukunft ehrenamtlich beim „Herzenswunsch-Krankenwagen“ mitzufahren, der schwerkranke Menschen ein letztes Mal an einen Ort fährt, der ihnen wichtig ist.

Gekommen zum Abschlussfest war auch Sarah Höltgebaum aus Helmstedt. Auch sie lobte

die gute Zusammenarbeit im Malteser-Impfteam, das längst „zu einer Familie zusammengewachsen“ sei. Die 37-Jährige fühlte sich nach eigenen Worten in ihrem Team gut aufgehoben und spürte dort viel Menschlichkeit und Nähe. Eine Aussage, die ihre Kolleginnen am Tisch bestätigten. Offenbar ist es den Maltesern gelungen, bei ihren neuen Mitarbeitern in den Impf- und Testteams einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Die Organisatoren des Festes, darunter Malteser-Trainee Marie Reuß, hatten sich größte Mühe gegeben, die einzelnen Malteser-Dienste bei ihren Gästen im besten Licht erscheinen zu lassen. Auf 14 Gebieten sind die Malteser in Braunschweig ehrenamtlich tätig. Einige der Ehrenamtlichen waren eigens zum Abschlussfest gekommen, um ihren Dienst vorzustellen, darunter die Erste-Hilfe-Ausbilder, die Rettungshundestaffel und der Katastrophenschutz.