Martin Fiedler will die Propstei Schöppenstedt zum Herbst verlassen

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Propst strebt Pfarramt an

Pressemeldung: 29.05.20

Schöppenstedt (epd). Der Schöppenstedter Propst Martin Fiedler hat sich nach knapp zwei Jahren im Amt auf eine Pfarrstelle in einer anderen Propstei beworben. “In den Gemeinden hat sich in der letzten Zeit vieles verselbstständigt. Ich werde nicht wirklich gebraucht und ich habe auch nicht gespürt, dass der Propst mit seiner Gestaltungsaufgabe benötigt wird”, sagte der evangelische Theologe der “Wolfenbütteler Zeitung” (29. Mai). Fiedler gehört seit 2014 zudem der Kirchenregierung der Landeskirche in Braunschweig an.

Die Landeskirche bestätigte gegenüber der Zeitung, dass der Propst bereits Pfarrerinnen und Pfarrer der Propstei sowie Entscheidungsträger der Landeskirche über seine Bewerbung in Kenntnis gesetzt habe. Die Wahl finde in der Gemeinde Ende Juni statt, so dass Fiedler nur bis Ende August Propst in Schöppenstedt bleibe. Wo er die neue Stelle antreten wolle, ließ der Propst gegenüber der Zeitung offen.

Fiedler trat im September 2018 die Nachfolge von Pröpstin Bernhild Merz an. Davor war er seit 1996 Pfarrer der Kirchengemeinde Schlewecke-Göttingerode. In der dortigen Propstei Bad Harzburg war er zudem stellvertretender Propst. Von 2006 bis 2019 gehörte er auch der braunschweigischen Landessynode an. Sein Theologiestudium absolvierte er in Erlangen, Kiel und Oberursel, bevor er seine erste Pfarrstelle im Pfarrverband Salzdahlum in der Propstei Wolfenbüttel erhielt.

Titelfoto: Propst Martin Fiedler. Foto: Agentur Hübner    Quelle: LKA-Wolfenbüttel