Missstände auf der kommunalen Entlastungsstraße in Cremlingen

0
1405

Cremlingen 04.02.20

Ein Bericht von Tobias Breske

Immer wieder wurde von Seiten der CDU-Fraktion im Gemeinderat die Verwaltung aufgefordert, ein Befahren des Straßenbegleitgrüns (des Seitenstreifens) an der kommunalen Entlastungsstraße in Höhe der Tankstelle und des CEC durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden. Pkw`s und insbesondere Lkw`s haben durch das Befahren des Seitenstreifens diesen in diesem Bereich völlig zerstört. Nun wurden einige Verkehrsschilder aufgestellt, die dies unterbinden sollen. Doch die Praxis zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen. Denn in Höhe des CEC fehlen Verkehrsschilder oder Pfosten, die ein Befahren verhindern könnten. Schlamm wurde so auf Geh-/Radweg und Straße transportiert. Die Nachfrage in der gestrigen Sitzung des UPEA in Cremlingen war ernüchternd. Von Seiten der Gemeinde wurde erklärt, dass bis zum Ausbau der Entlastungsstraße keinerlei Maßnahmen mehr eingeleitet werden. Mit dem Ausbau würde dann der Seitenstreifen wieder hergerichtet. Nun, etwas anderes als der Herrichten des Seitenstreifens erwarten wir in dem Zuge auch nicht. Doch wann der Ausbau in Angriff genommen werde, war nicht zu erfahren. Es kann noch Monate dauern. Und bis dahin werden weiter Pkw`s wie Lkw`s sich tief in den Seitenstreifen graben. Dabei wäre mit geringem Aufwand dies zu unterbinden.

Zudem ist festzustellen, dass eine Vielzahl von Anliegern an der Entlastungsstraße ihren Reinigungspflichten nicht nachkommen. Gossen sind derart verunreinigt, dass erhebliche Mengen an Sand/Erde in der Gosse liegen, die das Wachstum von Wildkraut erst möglich macht. Nun wurde, wie in jedem Jahr üblich, mit der Reinigung der Sinkkästen (Kästen in den Gullis) begonnen. Auf die Nachfrage des Ausschussmitgliedes Uwe Feder in der UPEA-Sitzung, ob dies nicht kontraproduktiv und nicht sinnvoll sei, die Anlieger zur Reinigung aufzufordern, da nach stärkeren Regenfällen sonst ja wieder die Sinkkästen versanden und ein ungehinderter Wasserablauf erschwert werde, gab die Verwaltung eine höchst unbefriedigende Antwort. Man solle sich an den zuständigen Mitarbeiter in der Verwaltung wenden. Diese Antwort wurde übrigens in Anwesenheit des Bürgermeisters gegeben, dem Chef der Verwaltung, der ja nur eine kurze und klare Anweisung an den Mitarbeiter zu geben bräuchte. Doch offenbar ist dies nicht gewollt. Ein anderes Beispiel aus Abbenrode ist hier anzuführen. Der Gehweg im südlichen Bereich am Ortseingang von Cremlingen kommend wächst das Wildkraut seit über einem Jahr ungehindert zwischen den Steinfugen. Auch dieser Missstand wurde vor geraumer Zeit angesprochen, passiert ist auch hier leider nichts. Nach längerer Zeit wird dann wohl irgendwann das Pflaster aufgenommen und neu verlegt werden müssen, aus Steuergeldern selbstverständlich! Wozu dann bitte schön noch eine entsprechende Satzung, die dies allen Anliegern vorschreibt!?