Mit Nachdruck wird Kreisel gefordert – Kreuzung Schulenrode – B1 soll sicherer werden

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Cremlingen. Auf Initiative von Bündnis 90/DIE GRÜNEN brachte die Gruppe SPD/Grüne einen Antrag in den Cremlinger Gemeinderat ein, in dem der „Maßnahmenkatalog“ des Ortsrates Schulenrode vom 8. Mai 2019 zur Verkehrssituation Kreuzung B1 Abzweig Schulenrode unterstützt wird. Nach zahlreichen Unfällen forderten die Grünen bereits in den 80er Jahren einen Kreisel für diese Kreuzung. Zu mehr als einem Stoppschild konnte sich damals die Straßenbehörde des Landes aber nicht durchringen.

Da sich in letzter Zeit wieder mehrere Verkehrsunfälle u.a. mit Todesfolge ereigneten, beschloss der Ortsrat Schulenrode einen Maßnahmenkatalog, in dem u.a. ein Kreisel gefordert wird. Dadurch könnten derzeitige Probleme mit hohen Geschwindigkeiten, Überholen von Abbiegern sowie das Überqueren der B1 von Fußgängern und Radfahrern gelöst werden.

Kreisverkehre gehören in vielen anderen Ländern längst zum Standard, um den Verkehr sicherer zu machen. Deutschland hinkt hier immer noch weit hinterher.

Die Landesbehörde reagierte nun mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h im Kreuzungsbereich. Nach Ansicht von Jochen Fuder, Fraktionsvorsitzender der Grünen, „ist dies ein Anfang, reicht aber nicht hier. Die Lösung kann nur ein Kreisel sein“.

Wie Bürgermeister Detlef Kaatz nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt gab, ist der Verwaltungsausschuss einstimmig dem Antrag der Gruppe SPD/Grüne gefolgt. Die Verwaltung wird den Antrag nun mit Nachdruck unterstützen und an die entsprechenden Behörden weiter leiten.

Foto (Grüne): An der B1 – Abzweig Schulenrode/Friedwald soll nach Auffassung der Cremlinger Grünen ein Kreisel für mehr Sicherheit sorgen. V.l. Horst Gilarski, Ulrike Siemens, Bernhard Brockmann, Christian Rothe-Auschra und Diethelm Krause-Hotopp.

Pressemeldung:  Cremlingen, den 02.10.2019