Neuer Flaschenfüller – Hofbrauhaus Wolters investiert weiter nachhaltig in die Zukunft

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Brunschweig 27.02.21

Die Lage der Deutschen Brauindustrie ist seit Jahren gekennzeichnet durch einen starken Preis und Wettbewerbsdruck. Hinzu kommt, dass einige Segmente des Biermarktes unter Absatzrückgängen leiden.

Zusätzlich zwingen die Auswirkungen von Corona und Lockdown auf das gesellschaftliche Leben und die allgemein angespannte wirtschaftliche Situation zukunftsorientierte Brauereien wie das Hofbrauhaus Wolters, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, um Produktionskosten zu senken und die Effizienz der betrieblichen Prozesse zu steigern.

Bei der Entwicklung dieser Konzepte stehen Sicherung der Arbeitsplätze, Erhöhung der Produktivität, Schutz der Umwelt und Stärkung der Wirtschaftskraft im Vordergrund.

Zukunftsorientierte Investitionen, die letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit des Hofbrauhaus Wolters stärken, sind die konsequente Folge und fundamentale Basis aller aktuellen und zukünftigen Entwicklungsstrategien.

Über 30 Mio. Euro haben die Traditionsbrauer in den letzten 15 Jahren in ihr Unternehmen investiert. Nun wird mit der Installation eines neuen Flaschenfüllers ein weiterer Schritt für die Zukunftssicherung der Brauerei getan.

Der alte Füller hat der Brauerei über 30 Jahre treue Dienste geleistet. Jetzt darf auch er seinen verdienten Ruhestand antreten, und ein neues Aggregat mit modernster Technologie tritt an seine Stelle.

Zwei Jahre hat die Planung des neuen Flaschenfüller in Anspruch genommen, bevor er nach einer Bauzeit von ca. 6 Monaten seinen Weg vom Hersteller, der Firma Krones, Neu Traubling bei Regensburg, an die Oker angetreten hat.

600 Kilometer musste der Schwertransporter mit dem Koloss von ca. 30 Tonnen zurücklegen, bevor er sicher am 21.Februar 2021 auf dem Brauereigelände eingetroffen ist.

Der alte Füller hatte seinen Standort bereits geräumt, damit sein Nachfolger ohne großen Zeitverzug mit einem Schwerlastkran an seinen endgültigen Bestimmungsort verbracht werden konnte.

Bis zur endgültigen Inbetriebnahme vergehen weitere zwei Wochen. Anfang März nimmt der Füller seine Arbeit auf. In dieser Zeit wird bei Wolters kein Bier abgefüllt.

Damit die treuen Wolters Kunden in dieser Zeit nicht auf ihre beliebten Brauspezialitäten verzichten müssen, wurde vorgesorgt und das Lager bei Wolters bis zum Dach mit dem köstlichen Nass gefüllt.

Durst muss in der Region also während der Einbauphase niemand leiden!

Bei dem neuen Flaschenfüller handelt es sich um ein vollelektronisch gesteuertes Aggregat. Der Füller ist in der Lage, alle gängigen Flaschenformen zu befüllen. Seine Füllleistung liegt bei maximal 50.000 Flaschen pro Stunde.

Wenn sich die Technik eingefahren hat und der neue Füller reibungslos arbeitet, kann sich Wolters über eine Leistungssteigerung von 30 % freuen und auch die Umweltbelastung wird deutlich reduziert.

So verbraucht der neue Flaschenfüller 30 % weniger Energie. Durch effizientere Reinigungsprozesse wird darüber hinaus 20 % an wertvollem Wasser eingespart.

Unproduktive Stillstands Zeiten werden vermieden, da der Füller nicht mehr durch aufwendige Handarbeit, sondern elektronisch auf die zu verarbeitende Flaschenform und -größe eingestellt werden kann. Dadurch können deutlich mehr Flaschen an einem Arbeitstag befüllt werden als mit der alten Maschine.

Eine weitere Stärkung der Wirtschaftlichkeit wird mit dieser Investition durch die Reduzierung von Reparaturkosten erreicht. Bei Störungen ist in den meisten Fällen eine Fernwartung direkt vom Hersteller aus möglich. Das erspart viele Kilometer Anreise von Handwerkern, was wiederum auch der Umwelt zugutekommt.

Wertvolle Arbeitsplätze vernichtet der neue Flaschenfüller nicht!

Aufgrund der hohen Flexibilität des neuen Flaschenfüllers und die Vielseitigkeit seiner Einsatzmöglichkeiten ist Wolters auch nachhaltig in der Zukunft in der Lage, marktgerechte Gebinde Formen für das Inlands- und Exportgeschäft zu befüllen.

Die Installation des neuen Flaschenfüllers mit einem Investitionsvolumen von über 2 Mio. Euro ist nach der Inbetriebnahme einer neuen umweltschonenden Kälteanlage in 2020 ein weiterer bedeutender Schritt, die Traditionsbrauerei für die kommenden Jahre wettbewerbsfähig aufzustellen und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern sowie einen spürbaren Beitrag zur Schonung wertvoller Ressourcen und zum Schutz der Umwelt zu leisten.

Begleitet wird das Hofbrauhaus Wolters auf dem Weg in eine gesicherte Zukunft weiter durch ihren verlässlichen Ankerinvestor, der Volksbank BraWo. Diese vertrauensvolle Partnerschaft stützt die Finanzkraft der Brauerei und hilft so mit, notwendige Finanzierungen direkt oder indirekt sicherzustellen.

Besonders aufgeschlossen steht die Volksbank BraWo nachhaltigen Investitionen ihrer Partner gegenüber, die nicht nur kommerzielle Effekte im Fokus haben, sondern die gleichzeitig nach deren Umsetzung einen spürbaren Beitrag zum Umweltschutz und zur Einsparung wertvoller Ressourcen leisten.

Der neue Flaschenfüller stellt kurz- und mittelfristig nicht den letzten Schritt im Rahmen eines zukunftsorientierten Investitionsplanes dar.

Weitere Investitionen sollen folgen. Voraussetzung für deren Umsetzung ist es, dass der Verbraucher in der Region dem Hofbrauhaus Wolters weiter ungebrochen die Treue hält. Letztendlich entscheidet er, über die Wirtschaftskraft und Zukunft seiner Heimatbrauerei.