Neues Hospiz in Heiligendorf kommt

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Überwältigende Mehrheit der Mitglieder des Hospizvereins Wolfsburg

stimmen für den Bau

Eindeutiger ging es kaum: Von 797 stimmberechtigten Mitgliedern des Hospizvereins Wolfsburg hatten 544 ihren Stimmzettel im Hospizhaus in der Eichendorffstraße eingereicht, davon votierten 488 Mitglieder für den Bau eines neuen Hospizes in Heiligendorf.

Lediglich 14 waren dagegen, 25 enthielten sich. 17 Stimmzettel waren ungültig. Die notwendige Rückläuferquote von mindestens 50 Prozent wurde deutlich erfüllt.

Große Unterstützung trotz höherer Kosten

Der Wolfsburger Hospizverein musste seine für Mitte November geplante Mitgliederversammlung – wie bereits berichtet – aufgrund der „CORONA-Lage“ absagen und hat sich bewusst für das Umlaufverfahren entschieden. Trotz der geschätzten Kostensteigerung für den Neubau von 6,5 Millionen auf 7,3 Millionen Euro haben sich die Mitglieder mit großer Mehrheit für den Bau und den Betrieb des Hospizes in Heiligendorf ausgesprochen.

Die Mitglieder mussten abstimmen, ob sie die Kostensteigerung des Gesamt-Volumens von maximal 6,5 Millionen Euro auf maximal 7,5 Millionen Euro mitgehen.

Wir sehen an diesem Ergebnis, wie stark sich unsere Mitglieder für die Hospizarbeit in Wolfsburg engagieren“, freut sich der 1. Vorsitzende Rainer Bogner sehr. „Uns ist bewusst, dass sich einige mit dem Thema der Kostensteigerungen schwergetan haben. Dieses Ergebnis motiviert uns alle, denn das Hospiz wird mit breiter Zustimmung entstehen. Ich bin froh, dass die Mitglieder ebenfalls sehen, wie dringend wir weitere stationäre Hospizplätze brauchen.“

Michael Rex, im Vorstand des Hospizvereins für das Bauvorhaben in Heiligendorf zuständig und freut sich über die hohe Zahl von Rückläufern (68 %) mit diesem klaren Ergebnis: „Unser Verein ist ein Spiegelbild der Wolfsburger Gesellschaft und ich bin dankbar, dass wir ein so eindeutiges Resultat bekommen haben. Der Bau des Hospizes ist an einen strengen Kosten- und Zeitplan gebunden. Der Vorstand ist sich seiner Pflicht bewusst, diesen einzuhalten. Wir erleben auf so vielen Ebenen ein hohes Engagement – nicht nur intern, sondern auch bei der Stadt und den Versorgungsträgern. Auch dafür sind wir sehr dankbar“, so Rex.

Straffer Zeitplan

Nun sollen zügig das Neubaugebiet erschlossen und das Baufeld hergestellt werden. Für April 2021 ist der Baubeginn geplant, Ende 2022 die Fertigstellung sein.

Auch Lucas Weiß blickt als Geschäftsführer des Hospizvereins optimistisch auf das Projekt: „Wir sind ein lebendiger Verein und die Menschen sind aus Überzeugung bei uns Mitglied. Jede Wolfsburgerin und jeden Wolfsburger ist herzlich eingeladen, sich einzubringen. Wir möchten die Menschen im Sterben begleiten und sind erleichtert, dass dies bald für noch mehr Wolfsburger Familien möglich sein wird.“

Der Hospizverein ist auf die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

Der Verein ist als mildtätig und gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
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