Neugeborener Säugling in Wolfenbüttel ausgesetzt – Zeugenaufruf

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Braune Decke in die der Säugling eingewickelt war.

Montag, 11.05.2020, 06:45 Uhr

Am heutigen Montagmorgen, gegen 06:45 Uhr, entdeckten Anwohner eines Wohnhauses in der Straße Am Pfingstanger in Wolfenbüttel einen in einer Decke eingehüllten Säugling, der in einem auf ihrem Grundstück befindlichen Gartenhaus abgelegt worden war. Der leicht unterkühlte Junge wurde durch die sofort hinzugerufenen Rettungskräfte medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr.

Der Junge ist bei Auffinden 55 cm groß, hat dunkelblondes Haar, ein europäisches Erscheinungsbild und eine helle Hautfarbe.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Polizei haben in enger Zusammenarbeit umfassende Ermittlungen aufgenommen. Hierbei werden die Beamten der Polizei Wolfenbüttel durch Ermittlerteams des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Salzgitter / Peine / Wolfenbüttel unterstützt.

Gegenwärtig richten sich die Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Aussetzung des Neugeborenen. Zu den Ermittlungen gehören unter anderem Befragungen der Anwohner im Umfeld zum Auffindeort des Babys.

Bislang liegen keine Erkenntnisse zur Mutter oder zu einer möglichen Person, welche das Kind in dem Gartenhaus abgelegt haben könnte, vor.

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Hierbei können folgende Umstände von Bedeutung sein: