Ölschieferabbau ist noch nicht vom Tisch

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Pressemeldung: SPD Cremlingen

Der Ölschieferabbau muss nach Ansicht der SPD endgültig verhindert werden. Allerdings ist für den Abbau der Vorkommen zwischen Schandelah, Hondelage und Flechtorf im Landesraumordnungsprogramm (LROP) immer noch eine Hintertür offen. Das Thema ist nicht vom Tisch.
Am energischen Widerstand der Bevölkerung scheiterte das Vorhaben des CDU-geführten Landwirtschaftsministeriums, die Ölschiefervorkommen als „Vorranggebiete“ Rohstoffgewinnung statt wie bisher als „Vorbehaltsgebiete“ auszuweisen. Nachdem die Frau Ministerin das Thema gegen den öffentlichen Druck fast ein Jahr lang aussaß, verkündeten ihre Parteifreunde kürzlich, die Änderung würde nun doch nicht erfolgen.
„Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen.“ findet das Schandelaher SPD-Vorstandsmitglied Wilfried Ottersberg. „Die Ausweisung als Vorbehaltsgebiet ist eine Hintertür, die ein für alle Mal geschlossen werden muss. Die SPD fordert die Streichung des Vorbehaltsgebiets aus dem LROP.“
Einen entsprechenden politischen Antrag beim Wolfenbütteler SPD-Unterbezirksparteitag vertrat der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Matthias Franz. Dieser wurde einstimmig unterstützt und wird nun auf Bezirks- und Landesebene eingebracht. „Unsere Landtagsabgeordneten Dunja Kreiser und Marcus Bosse stehen hinter uns.“ freut sich Matthias Franz.
„Ölschieferabbbau ist eine Riesensauerei und steht der Energiewende entgegen. Die SPD fordert den endgültigen Schlussstrich und damit Sicherheit für die Menschen in dieser Gegend.“ gibt sich Wilfried Ottersberg kämpferisch.
Bildunterschrift: Wilfried Ottersberg (SPD) aus Schandelah