Optische Aufwertung des „Cremlinger Tors“

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Cremlingen – Nördlich des Baugebietes „Holzweg“ in Cremlingen baut die Cremlinger Wohnungsbau GmbH (CWG) zwei imposante Mehrgeschosswohngebäude und zwei Carportanlagen, die gleichzeitig als Lärmschutzwände dienen und besonders ins Auge fallen.

Sobald die zweite Wand steht, wird hier eine Torwirkung entstehen, die eine besondere Herausforderung an die städtebauliche Gestaltung darstellt,“ so Bürgermeister Detlef Kaatz. „Ich bin der Cremlinger Wohnungsbau Gesellschaft sehr dankbar, dass diese schon im Februar 2020 dazu aufgerufen hat, Gestaltungs- und Verschönerungsvorschläge für diesen Bereich einzureichen.“

Wir stimmen alle darin überein, dass aus gestalterischer Sicht etwas mit diesen Wänden passieren muss“, erklärt Stefan Thiele, einer der Geschäftsführer der CWG. „In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Windisch aus Cremlingen haben wir im Rahmen eines Brainstormings einige Ideen zusammengefasst und zu Papier gebracht“, ergänzt Thomas Domnick, ebenfalls Geschäftsführer der CWG.

Grundsätzlich ist vorgesehen, die beiden Wände in verschiedene Abschnitte zu gliedern, um mehrere Ideen miteinander kombinieren zu können.

Im ersten Schritt wollen wir uns darauf konzentrieren, die Zufahrt zum Wohngebiet möglichst einladend zu gestalten und die Massivität des „Cremlinger Tors“ zu reduzieren“, erklärt Katharina Sack vom Architekturbüro. Sobald die Carportanlage des zweiten Bauabschnitts fertiggestellt ist, soll mit den Verschönerungsarbeiten begonnen werden“, führt Sack weiter aus.

In Absprache mit der Gemeinde Cremlingen werden zunächst einige große, stattliche Bäume im Bereich des Tores gepflanzt. Diese Bäume, in Kombination mit in den Boden eingearbeiteten Hügeln und Mulden, verleihen dem Ganzen eine gewisse Raumtiefe und entschärfen die Massigkeit der Lärmschutzwände. Auch Rankgewächse werden bei der Verschönerung zum Einsatz kommen und damit dem Wunsch nach einer schlüssigen Gesamtgestaltung Rechnung tragen. Und dazu gehört auch, dem Natur- und Landschaftsschutz eine hohe Priorität einzuräumen.

Das Foto zeigt Detlef Kaatz (Bürgermeister), Stefan Thiele (Geschäftsführung CWG), Katharina Sack (Architekturbüro Windisch) und Thomas Domnick (Geschäftsführung CWG) und stammt von Uwe Jungherr (Nibelungen Wohnbau GmbH).