Ortsrat Destedt tagte: Maßnahmen für Verkehrsberuhigung beschlossen

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Pressemeldung 08.09.22

Destedt. Auf der 5. Sitzung des Ortsrates wurden wieder zahlreiche Beschlüsse gefasst. Zu zahlreichen Themen hat der Ortsrat Arbeitsgruppen eingerichtet, die nun ihre Ergebnisse zur Diskussion vorstellten.

Für die AG-Verkehr trug Andreas Hettwer die Prioritätenliste vor. „Ganz vorn steht bei uns ein Kreisel am Haus der Vereine, ca. 3000 Fahrzeuge passieren diesen Bereich“, führte er aus. Ferner fordert die AG auf allen Straßen in der Ortschaft Tempo 30. Außerdem sollten die Ortseingänge aus Schulenrode und Abbenrode so verbaut werden, dass sie die Verkehrsflüsse abbremsen und die ca. 900 Autos aus Richtung Abbenrode das Durchfahren erschweren. Einstimmig folgten die Mitglieder des Ortsrates diesen Vorschlägen.

Für das geplante Baugebiet „Lehmkuhlenbreite“ trug Hubertus Holtz die Ideen der AG vor, denen sich der Ortsrat anschloss. Keinesfalls sollen hier nur Einfamilienhäuser gebaut werden. „Wir möchten Seniorengerechtes/Mehrgenerationen-Wohnen ermöglichen, Wert auf ökologisches Bauen legen und eine Rad- und Fußweganbindung an die Schulenroder Straße“, so der Sprecher der AG. Weitere Vorschlägen waren eine Riegelbebauung entlang der Straße „Trift“, die aus Multifunktionsgebäuden, z.B. Kindergarten, Feuerwehr und Gemeinschaftsräumen bestehen sollte.

Der Destedter Geschichtslehrpfad soll in den nächsten Jahren noch ergänzt werden. Auch der Beschluss für das neue Großspielgerät für den Spielplatz „Vor dem Elm“ war schnell gefasst. „Die AG Spielplatz, mit Sprecher Thomas Klusmann, hat wieder gute Arbeit geleistet. Nun hoffen wir, dass es mit dem Aufbau im Frühjahr klappt“, so Ortsbürgermeister Dr. Diethelm Krause-Hotopp.

Sorgen bereitet dem Ortsrat der Vandalismus im Ort. So gab es in letzter Zeit mehrere kleine Brände und Zerstörungen im Vorraum Haus der Vereine. So ist freies WLAN im Vorraum inzwischen abgeschaltet werden. Auch soll nun geprüft werden, wie der Zugang zum Vorraum durch eine Schaltzeituhr geregelt werden kann. „Schade, dass wir keinen aktiven Jugendpfleger in der Gemeinde habe“, meinte Petra Köhler dazu.

Mit freundlichen Grüßen                                 Dr. Diethelm Krause-Hotopp