Petition: Ansiedlung einer Spedition in Schandelah

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Wir möchten die Gemeinde Cremlingen dazu bewegen, vom Vorhaben der Ansiedlung einer Spedition im Ortsteil Schandelah Abstand zu nehmen.

Begründung

Es ist mit erheblichem Verkehrsaufkommen und einhergehenden Verkehrsbehinderungen zu rechnen, auch wenn die (einzige?) sehr enge Zufahrt zum Speditionsgelände nicht direkt durch den Ort Schandelah erfolgt, sondern über die L633 bzw. die Hordorfer Str.

Beim Rangieren der LKW ertönt beim Rückwärtsfahren der Fahrzeuge ein permanentes Piepgeräusch, welches weithin zu vernehmen ist und eine erhebliche Lärmbelästigung darstellt.

Eine weitere Lärmbelästigung der Anwohner ist durch den geplanten LKW-Reparaturbetrieb (Verwendung von Werkzeugen für den Schwermaschinenbau, große Pressluftschlagschrauber, Druckluftkompressoren, große Hämmer usw.) zu erwarten.

Das Ausglühen von Diesel-Partikelfiltern und Katalysatoren kann neben der Geräuschemission auch eine erhebliche Rauch- bzw. Geruchsbelästigung darstellen.

Es ist unserer Auffassung nach selbstverständlich, dass der Pendelverkehr zwischen der VTL-Niederlassung in Cremlingen und der geplanten Niederlassung in Schandelah nicht durch den Dorfkern Schandelah, sondern über die A39, Anschlussstelle Scheppau, die L633 und die Hordorfer Str. erfolgt.(Dies wurde auch auf der Planungsausschusssitzung am 08.04.2021 in Aussicht gestellt.)

Eine Verkehrsführung durch den Ortskern Schandelah wäre sowohl durch die beiden Bahnübergänge, die Straßengeometrie, als auch durch die hohen Schall- und Abgasemissionen sowie die Anwohnergefährdung – insbesondere Kinder auf dem Schulweg – inakzeptabel.

Wurden auch alternative Standorte betrachtet?

Aus unserer Sicht wäre ein idealer Speditions-Standort das angedachte Industriegebiet an der Autobahnausfahrt Scheppau. Dort wäre ein direkter Anschluss an die Bundesautobahn 39 vorhanden und Anwohner wären durch eine dortige Ansiedlung nicht betroffen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralf Menze
Fotos aus Schandelah: