“Politik bedeutet immer auch Brücken bauen” (Uwe Schäfer)

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Es ist kurz vor 19 Uhr am Mittwoch, dem 30. September 2020 und langsam füllt sich der Saal im Restaurant Herzog-Heinrichs in Wolfenbüttel. Wenige Minuten später eröffnet der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags, Frank Oesterhelweg, die besondere Mitgliederversammlung der CDU zur Wahl des/der Landratskandidaten/in für den Landkreis Wolfenbüttel.

Nach den coronabedingten Sicherheitshinweisen führte er durch die Tagesordnung, begrüßte prominente Gäste und arbeitete einen Tagesordnungspunkt nach dem anderen ab.

Schließlich stellte er „seinen“ Kandidaten für den Landrat vor: Uwe Schäfer, momentaner stellvertretender Landrat.

Keine Überraschung und auch keine zu erwartende Kampfabstimmung, denn es gab keine Gegenkandidatin und auch keinen Gegenkandidaten. Vorstellen musste sich Uwe Schäfer keinem der Anwesenden, dennoch trat er ans Rednerpult und bot „einen Ritt durch die Themen im Landkreis Wolfenbüttel“, wie es Frank Oesterhelweg in seiner Danksagung bezeichnete.

Zunächst wies er darauf hin, dass noch weitere Anstrengungen nötig seien, um die Coronakrise zu bewältigen und bat dann alle Anwesenden, sich von ihren Plätzen zu erheben. Dieser symbolische Dank galt „all den wunderbaren Menschen, die da waren, weil sie gebraucht wurden und dabei einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt waren“: Verkäufer/innen, Post und Zustelldienste, Krankenhauspersonal, Pflegedienste, Rettungsdienste…

Er erwähnte die Wichtigkeit der Schulstandorte und die Bedeutung von kulturellen Veranstaltungen auf dem Lande. Natürlich fiel auch das Zauberwort Digitalisierung, auch vor heiklen Themen, wie den Spagat zwischen Umweltschutz und bäuerlichen Einkommensinteressen machte Schäfer nicht halt. Weitere Schwerpunkte waren die Sicherheit im Landkreis, die sehr langwierigen Prozesse bei der Asse, bei denen sich viele nicht mitgenommen fühlen, die zu langen Entscheidungsprozesse in der Wirtschaftsförderung und die sich verändernde Mobilität. Natürlich konnte und wollte er nicht alles ansprechen, auch stampfte das Wahlvolk mit den Hufen, denn manch einen zog es vor den Fernseher zum Fußball-Supercup zwischen Bayern und Dortmund.

So ging denn die geheime Wahl zügig und reibungslos vonstatten und Uwe Schäfer konnte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen bedanken, nachdem sich 66 der 69 Wahlberechtigten für ihn stimmten und er die Wahl angenommen hatte.

das Wahlergebnis liegt vor