Polizei führte Lkw-Großkontrolle durch – zahlreiche Verstöße festgestellt

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Königslutter, B1 Sunstedt, Wolfsburger Straße, B1 Bornum 19.05.2022, 08.30 Uhr – 15.00 Uhr

Am Donnerstag führte die Regio Kontrollgruppe der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt im Zuständigkeitsbereich der Polizei Königslutter in der Zeit von 08.30 Uhr bis 15.00 Uhr einen Verkehrskontrolltag durch. Unterstützt wurden die 12 Polizeibeamten durch 5 Kollegen vom Hauptzollamt Braunschweig. Hauptaugenmerk galt der Überwachung des Güterverkehrs und hier der Geschwindigkeitsüberwachung und der Fahrtüchtigkeit, aber auch der Finanzkontrolle und Schwarzarbeit.

Geschwindigkeitsmessung

So hatten die Ordnungshüter auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 1 am Ortsausgang von Sunstedt und der Landesstraße 290, Höhe Lerchenfelöd, bzw. der Bundesstraße 1 zwischen Bornum und Königslutter drei Kontrollstellen eingerichtet. Insgesamt kontrollierten Polizei und Zoll 23 Fahrzeugkombinationen. Dabei überprüften die Beamten neben dem Fahrpersonal auch die mitzuführenden Dokumente und Genehmigungen, die Fahrzeugtechnik und Ladungssicherung. Hierbei stellten die Beamten bei acht Fahrzeugführer Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, ein Fahrzeugführer telefonierte während der Fahrt mit seinem Mobiltelefon. Es wurden 16 Verstöße in Bezug auf Ladungssicherung / Fahrzeugtechnik / erforderliche Genehmigungen / Arbeitsrechtliche Bestimmungen / Sozialvorschriften festgestellt und zusätzlich vier Strafverfahren eingeleitet.

Die festgestellten Straftaten und Verstöße entfielen auf 13 von 23 Fahrzeugkombinationen.

Zehn Fahrzeugführenden wurde die Weiterfahrt bis zur Behebung der festgestellten Mängel oder Erbringung der erforderlichen Genehmigungen untersagt.

Besonders auffällig war der Fahrzeugführer eines Kleintransporters, welcher nach Entzug der Fahrerlaubnis eine neue Fahrerlaubnis in Österreich erwarb, welche jedoch seit drei Jahren ungültig war.

Gesamteinsatzleiter Polizeikommissar Sebastian Scherbinski, Koordinator Regionale Kontrollgruppe PI Wolfsburg-Helmstedt: “Die zahlreichen festgestellten Verstöße und Mängel zeigen uns, dass eine kontinuierliche Kontrolle dieser speziellen Fahrzeuggattung geboten ist. Eine nicht ordnungsgerecht gesicherte Ladung kann, beim Verrutschen verheerende Folgen haben”, so der Themenbeauftragter für Großraum-und Schwertransporte der Polizeidirektion Braunschweig. “Ist das Ladegut erst einmal in Bewegung, so verändern sich auch die Stabilitätsverhältnisse eines z. B. 36-Tonner. Der Fahrzeugführer kann im schlimmsten Fall nicht mehr entscheidend auf sein Fahrzeug einwirken und Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer, sowie Unfälle mit teilweise schweren Folgen vermeiden.”

Kontrollstelle