Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 07.07.2020

0
416

Herr Volker Warnecke als Leiter der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel möchte einen aktuellen Sachstand zur Situation und bestehenden Planung zur Bekämpfung der Clankriminalität durch die Polizeiinspektion geben.

Insbesondere möchte er die im Kontext mit dem im Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes in Peine einhergehenden Straftatenaufkommen sowie den angekündigten und bereits umgesetzten Einsatz- und Präventionsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Clan-Kriminalität stehen, erläutern.

Das Stadtgebiet von Peine ist in der Vergangenheit mehrfach Tatort von Straftaten geworden, die offensichtlich durch Angehörige sogenannter Clan-Familien begangen wurden oder auch durch Personen, die im Umfeld dieser Clan-Familien stehen könnten.

Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel setzt daher seit mehreren Monaten einen Schwerpunkt ihrer Maßnahmen im Bereich Peine. Ebenso ist auch im Bereich der Stadt Salzgitter immer wieder das Phänomen der Clankriminalität polizeilich festzustellen.

Vor diesem Hintergrund wird die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel daher die vor wenigen Wochen eingerichtete Ermittlungsgruppe zu einer ständigen Organisationseinheit zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen festschreiben. Ebenso wird die bereits umgesetzte personelle Verstärkung des operativen Bereiches in den nächsten Monaten fortgesetzt werden. Zudem gibt es innerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches als einziger Polizeiinspektion einen hauptamtlichen Ansprechpartner Clankriminalität, der gegenwärtig durch sein Fachwissen und seine Expertise die Ermittlungsgruppe unterstützt.

Die Polizei hat in den zurückliegenden Monaten ihre Präsenz aktuell, insbesondere im Stadtgebiet Peine, erhöht. Mit zusätzlichen Einsatzkräften werden wir das Einsatzkonzept fortsetzen. Wir werden auch weiterhin konsequent auf Straftaten im Zusammenhang der Clankriminalität reagieren und die Präsenz vor Ort aufrecht erhalten. Rechtsverstöße werden nicht geduldet. Alle rechtlich zulässigen Maßnahmen werden – auch in Abstimmung mit den Kommunen – ergriffen. Gleichermaßen intensivieren wir aber auch unsere Präventionsmaßnahmen und die Kooperation mit den Kommunen, aber auch zivilgesellschaftlichen Ansprechpartnern.