Propstkandidatin für Helmstedt

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Kirchenregierung nominiert Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch

Wolfenbüttel/Helmstedt/Braunschweig. Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch (43) kandidiert für das Propstamt in Helmstedt. Die Kirchenregierung hat sie im Benehmen mit dem Propsteivorstand und der Pfarrverbandsversammlung Helmstedt-Nord am Donnerstag, 26. September, nominiert. Die Kirchenregierung hat außerdem die Propsteisynode Helmstedt aufgefordert, die Wahl der Pröpstin innerhalb von zwei Monaten durchzuführen. Voraussichtlicher Wahltermin ist Dienstag, 29. Oktober. Propst Detlef Gottwald hatte nach Ende seiner 12-jährigen Amtszeit am 31. Oktober 2018 nicht wieder kandidiert. Seitdem führt Pfarrer Frank Barche (Schöningen) als stellvertretender Propst die Amtsgeschäfte.

Katja Witte-Knoblauch ist seit Januar 2012 am Braunschweiger Dom tätig. Davor absolvierte sie ihren Probedienst als Pfarrerin in der Propstei Bad Gandersheim sowie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Von 2006 bis 2009 war sie Vikarin ebenfalls in der oldenburgischen Kirche. Witte-Knoblauch hat Theologie in Kiel, Montpellier, Bochum und Bielefeld-Bethel studiert. Vor ihrem Studium schloss sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Oldenburgischen Landesbank ab. Sie ist verheiratet mit Bernhard Knoblauch, Pfarrer in Braunschweig-Riddagshausen, und Mutter von drei Kindern.

Nach der Propsteiordnung der Landeskirche hat die Pröpstin die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Sie wird für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer halben Stelle. Mit der anderen Hälfte ihrer Stelle ist sie Gemeindepfarrerin im Pfarrverband Helmstedt-Nord.

Für die Wahl sind bei einer einzigen Kandidatin maximal zwei Wahlgänge vorgesehen. Die Person ist gewählt, wenn sie im ersten oder zweiten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen der gesetzlichen Zahl der Synodalen erreicht. Wird diese Zahl auch im zweiten Wahlgang nicht erreicht, muss die Kirchenregierung einen neuen Wahlvorschlag machen. Die Propsteisynode Helmstedt hat 26 gesetzliche Mitglieder. Demnach muss die Kandidatin 14 Stimmen erzielen, um die Wahl für sich zu entscheiden.