Residenz und Hotel am Gutspark Destedt – Thema im Rat

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Bebauungsplan kommt in die Ratssitzung am 18.12.2018

Cremlingen 11.12.18

Hier die Ansichten:  Destedt_OrtseinfahrtausNorden_beschriftet

Destedt_EinfahrtLindenallee_beschriftet

Destedt_AnsichtausWesten_beschriftet

Destedt_OrtseinfahrtausNordenStrassenniveau_be

Einladung zur Bürgerversammlung: Einladung Bürgerversammlung n. U.

Beschlussvorschlag:

Die Aufstellung des Bebauungsplans „Residenz und Hotel am Gutspark Destedt“ wird gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen.

 

  1. Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt als vorhabenbezogener Bebauungsplan auf der Grundlage eines mit der Gemeinde abzustimmenden Vorhaben- und Erschließungsplans (§ 12 Abs. 1-3 BauGB).

 

  1. Mit dem Vorhabenträger wird ein Durchführungsvertrag geschlossen, in dem dieser sich zur Durchführung des Vorhabens innerhalb einer bestimmten Frist und zur Tragung der Planungs- und Erschließungskosten verpflichtet

Begründung:

Der Vorhabenträger ist mit dem Wunsch an die Gemeinde herangetreten, im Bereich westlich des Gutsparks und nördlich der Lindenallee in Destedt eine Seniorenresidenz und ein Wellness- und Seminar-Hotel zu errichten. Gleichzeitig soll im Interesse der Nahversorgung der Ortschaft ein kleinflächiger Einkaufsmarkt (ca. 600-650 m² Verkaufsfläche) in die Anlage integriert werden. Ebenfalls Bestandteil der Überlegungen sind der Bau einer Tiefgarage und eines Schwimmbades.

Es sind in dem Komplex derzeit 110 seniorengerechte Wohneinheiten in Form von 2-Zimmer-Wohnungen sowie 90 Doppelzimmer für den Hotelbetrieb angedacht.

Die Projektidee wird im Rahmen einer Bürgerversammlung am 17. Dezember 2018, 18:00 Uhr, im Haus der Vereine, Destedt, erstmals öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt. Danach werden am selben Tag Ortsrat Destedt und Umwelt-, Planungs- und Energieausschuss in einer gemeinsamen Sitzung über die Einleitung des Bauleitplanverfahren für das Vorhaben beraten.

Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt als vorhabenbezogener Bebauungsplan gem. § 12 Ab1-3 BauGB, um als Gemeinde größtmöglichen Einfluss auf die Projektentwicklung ausüben zu können. Mit dem Vorhabenträger ist ein Durchführungsvertrag zu schließen, in dem er sich zur Erstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplans verpflichtet, dessen Inhalt eng mit der Gemeinde Cremlingen abzustimmen ist. Außerdem verpflichtet er sich dazu, das Vorhaben innerhalb einer im Vertrag zu vereinbarenden Frist zu realisieren. Wird diese Frist nicht eingehalten, ist die Gemeinde gehalten, den Bebauungsplan aufzuheben (§ 12 Abs. 6 BauGB). Ansprüche des Vorhabenträgers gegen die Gemeinde können bei Aufhebung des Bebauungsplans nicht geltend gemacht werden.

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